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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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König Balduin l. r;;

zahlreiche Schar Stephans von Burgund; nachdem unzähl- ^Ai-.bare von ihr gefallen, retteten die übrigen sich durch dieFlucht. Hierauf rückte Stephan von Vlois mit allen Fran-zosen vor und stritt bis zum Abend. Als aber in seinerSchar der Ritter Balduin von Grandpre, Dudo von Clcr-mont, auch der wackere Wigbert von Laon und viele andreedle Ritter niedergestreckt waren, widerstand er nicht langer.

Zuletzt wurde auch des Grafen Raimunds Schar überwäl-tigt. Seine Provenzalen wurden sämmtlich erschlagen,und die Turcopulen, als auch von ihnen viele gctödtct unddie Pfeile der übrigen verschossen waren, flohen ins Lager,den Grafen mitten in der Gefahr zurücklassend, welcher mitzehn Rittern, von den Türken beständig verfolgt, auf den Gi-pfel eines steilen Felsens floh, entschlossen dort sich männ-lich zu verthcidigcn. Als nun Stephan von Vlois bey derNachforschung, welche er am Abende nach der Schlacht hielt,um zu erfahren, welche der vornehmen Ritter in der Schlachtgefallen seyn möchten, den Grafen Raimund vermißte, dabrach er mit dem Stallmeister Conrad und mit zwey hundertHelmen auf, um ihn auszuforschen. Sie fanden ihn baldim Kampfe mit den Türken, deren er dreyßig erlegt hatte,befreyctcn ihn und führten ihn ins Lager zurück.

Raimund aber vergalt ihnen diesen Dienst auf unwür-dige Art. Denn obgleich die Türken, deren Verlust eben-falls sehr bedeutend war, sich zurück gezogen hatten, unddie Christen in ihrem Lager nicht beunruhigten, so verließdennoch Raimund mit allen Turcopulen in der ersten Stilleder Nacht heimlich das Lager und begab sich durch unweg-same Gegenden zu einer nahe gelegenen Burg des griechischen