König Balduin I.
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ihrem ungestümen Heere' wclchbs dieselben Ausschweifungen I^br.beging, als vor wenigen Jahren Peters des Einsiedlers unddes Ritters Walther Schwarme. Obwohl vom Kaiser Ale-xius auf ihr Begehren um freyen Durchzug durch die LanderdeS griechischen Kaiserchums, welches sie ihm aus der Bulga-rey durch Gesandte kund gethan hatten, freyer und billigerMarkt der Lebensmittel überall ihnen zugcsianden wurde, soraubten sie dennoch ohne Noch und verzehrten, selbst die Hei-ligkeit des großen Fastens, ungeachtet sie dem Heilande sichgeweiht hatten, nicht achtend, das Fleisch des geraubtenViehes ^). Sobald diese ungestümen Wallbrüder vernah-men, daß in den Kirchen mancherlcy Schätze verborgen scyn,welche die Einwohner des Landes durch die Unverletzlichkeitder Tempel gegen die Raubsucht der Pilger zu schützen such-ten, so erbrachen sie die Thüren der Kirchen und zerstörtenselbst die Heiligthümcr, in der gierigen Erwartung verbor-gener Schatze. Gegen diejenigen, welche ihre Habe zu ver-theidigen wagten, übten sie unsägliche Grausamkeiten. Ei-ner dieser gottlosen Pilger schnitt einer Frau, welche sich ihmwidcrsctzte, als er sie berauben wollte, die Brüste ab ^).
Als diese in der Bulgarcy verübten Gräuel dem Kaiser Ale-xius zu Ohren kamen, sandte er sogleich zu den Anfüh-rern der wilden Scharen Boten mit dem Verlangen, daß sieohne Aufenthalt mit ihrem Heere nach Constantinopel kom-men möchten. Dennoch nahm Alexius, als sie bey Couffan-tinopcl angelangt waren, sie freundlich auf, stellte ihnenden Zug gegen Bagdad und den Weg durch die Klippen und-Felsen der Gebirge von Paphlagonicn und Cappadocien als
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