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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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121
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König Balduin I.

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ihrem ungestümen Heere' wclchbs dieselben Ausschweifungen I^br.beging, als vor wenigen Jahren Peters des Einsiedlers unddes Ritters Walther Schwarme. Obwohl vom Kaiser Ale-xius auf ihr Begehren um freyen Durchzug durch die LanderdeS griechischen Kaiserchums, welches sie ihm aus der Bulga-rey durch Gesandte kund gethan hatten, freyer und billigerMarkt der Lebensmittel überall ihnen zugcsianden wurde, soraubten sie dennoch ohne Noch und verzehrten, selbst die Hei-ligkeit des großen Fastens, ungeachtet sie dem Heilande sichgeweiht hatten, nicht achtend, das Fleisch des geraubtenViehes ^). Sobald diese ungestümen Wallbrüder vernah-men, daß in den Kirchen mancherlcy Schätze verborgen scyn,welche die Einwohner des Landes durch die Unverletzlichkeitder Tempel gegen die Raubsucht der Pilger zu schützen such-ten, so erbrachen sie die Thüren der Kirchen und zerstörtenselbst die Heiligthümcr, in der gierigen Erwartung verbor-gener Schatze. Gegen diejenigen, welche ihre Habe zu ver-theidigen wagten, übten sie unsägliche Grausamkeiten. Ei-ner dieser gottlosen Pilger schnitt einer Frau, welche sich ihmwidcrsctzte, als er sie berauben wollte, die Brüste ab ^).

Als diese in der Bulgarcy verübten Gräuel dem Kaiser Ale-xius zu Ohren kamen, sandte er sogleich zu den Anfüh-rern der wilden Scharen Boten mit dem Verlangen, daß sieohne Aufenthalt mit ihrem Heere nach Constantinopel kom-men möchten. Dennoch nahm Alexius, als sie bey Couffan-tinopcl angelangt waren, sie freundlich auf, stellte ihnenden Zug gegen Bagdad und den Weg durch die Klippen und-Felsen der Gebirge von Paphlagonicn und Cappadocien als

2 i) no5as e5t 6e Oatlio- -tempore et )einn1c> ca äevoranter,

lico iroxulo äieere, OriaärA§esiraLli ^.11) VIII. 2 .

22) .4.1 d. 4. 6. a. O.