Druckschrift 
2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
120
Einzelbild herunterladen
 

1

UV Geschichte der Kreuzzüge. Buch 77. Kap. X77.

rer hoffen, einen gleichen Ruhm wie Gottfried und die an-dern Ritter des ersten KrcuzzugS zu erlangen, als wenn siebloß tm gelobten Lande dem Könige Balduin wider die Ae-gyprer oder den Fürsten von DamascuS, oder ^zu Eroberungeiner Stadt halfen Zugleich gedachten sie Bocmund,den. edlen Kampfer für den Herrn, auS den schimpflichenFesseln der Ungläubigen zu erlösen. Der zwcyte Kreuzzugsollte daher, nachdem durch den ersten das Grab des Erlö-sers wieder gewonnen und daS Reich Jerusalem gegründetworden war, das Chalifat vernichten und den Sieg desChrisienthumS über den Irrglauben der Muselmänner vollen-den. Aber Gott hatte keinen Gefallen an dem Hochmuthund dem ekeln und hoffärtigen Sinne dieser Pilger undstrafte durch einen schrecklichen Untergang ihre Vermessenheitund die Verbrechen, durch welche viele unter ihnen daS hei-lige Werk, dem sie sich geweiht hatten, entheiligten. '

Zuerst, schon um die Zeit der Fasten, zogen der Erzbi-schof von Mailand und die Grafen von Vlandraz durchKäruthen, Ungarn und Bulgarien nach Constantinopel mit

20) Landulpb eignet rem Erzbi-schof von Mailand .diese Idee zu: ,,dtn-

sror. IVIestioIan. a. a. O. Unter demLabylonischen Reich ist liier nicht,>vis sonn bisweilen, daS Reich derägyptischen Cbalifen zu versieben.Nach Albert von Air (VIII. 7 .)waren ebenfalls die. Langobarden dieUrbcbei deS neuen PlanS. Er be-zeichnet denselben also: ,, viertes

se ltt.'.in regnnm 601507.011 vi.rnirare ac Uoemnnänm äe cepti-

vitate lbiireornm ant cxtorgnere ecliberare aut in virlnre sna eiviks-rein II 3 I ä a alt , lznse cst oapnereAni 6 orr 07 tin, ochsistere er Uc-sti-nere siogne potenter conbrrtreor

me von Cbvrasan wird hier inunbestimmtem Sinne als Bezeich-nung des Reichs der ScldschukischenSultane von Bagdad gebraucht: s»wie - auch bcy den Byzantinern (z,B. An » a Com n. x. g; 4 - Z 0 na r.I>. go 6 ) dieser Name in sehr wei-tem Sinn vorkömmt.