König Baldn in I.
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fähig; und die Ritter sahen mit Bewunderung vom ver-J-^r.spritzten Blute der erschlagenen Saraccncn den purpurnenWaffcnrock des tapfer» und unverdrossenen Kämpfers trie-fen. Als nun selbst der Emir/ welcher das ungläubige Heerführte/ von dem Schwerte eines christlichen Ritters erschla-gen war/ und mehr als fünftausend Leichname von Sara-ccncn die Wahlstatt bedeckten/ nahmen die Muselmänner dieFlucht gegen Askalon; aber erst die Nacht setzte dem Wür-gen ein Ziel. Auch die Christen hatten achtzig Ritter verlo-ren und vom Fußvolk eine größere Zahl "). In der Nachtnach diesem Siege ruhten die Kämpfer Gottes im Lager undin den Gezeiten der Saracenen; dort theilten sie auch dieBeute. Am andern Tage/ dem Feste der Geburt der heil. ^Scpt.Jungfrau/ wurde zuerst die Messe unter frommen Danke ge-gen Gott für den geschenkten Sieg begangen; dann mahntedes Königs Schlachthorn ^°) die Kämpfer zum Rückzugnach Joppe.
Nicht so froh waren in dieser Nacht die Königin unddie in Joppe gebliebenen Pilger. Denn noch während derSchlacht kam ein Haufe fünfhundert arabischer Reiter vondenen/ welche die hinterste königliche Schar überwältigthatten/ vor Joppe ^'). Viele von ihnen waren mit denHelmen/ Schilden und Lanzen der erschlagenen Ritter stattlichgerüstet; sie berichteten ruhmredig von ihrem Siege und vonder völligen Vernichtung des königlichen Heeres sammt dein
ly) Also Fulchcr. Nach Wil-helm von Torus nur hebenzig.
20) Oornar mononto regio. Hrrl-olrer, Oarnot.
21) Also Fulcher und dieSchrist-ftelicr, welche ihm folgen, ^non.H.
und III. und Wilhelm von Tg-rns, Albert v^n Aix (VII 6 g.)vermehrt die Zahl auch dieser Reite«bis auf zwanzig Tausend, und läßtvon ihnen Joppe noch belagert sepn,als der König siegreich aus derSchlacht heimkchrt.