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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
111
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König Baldn in I.

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fähig; und die Ritter sahen mit Bewunderung vom ver-J-^r.spritzten Blute der erschlagenen Saraccncn den purpurnenWaffcnrock des tapfer» und unverdrossenen Kämpfers trie-fen. Als nun selbst der Emir/ welcher das ungläubige Heerführte/ von dem Schwerte eines christlichen Ritters erschla-gen war/ und mehr als fünftausend Leichname von Sara-ccncn die Wahlstatt bedeckten/ nahmen die Muselmänner dieFlucht gegen Askalon; aber erst die Nacht setzte dem Wür-gen ein Ziel. Auch die Christen hatten achtzig Ritter verlo-ren und vom Fußvolk eine größere Zahl "). In der Nachtnach diesem Siege ruhten die Kämpfer Gottes im Lager undin den Gezeiten der Saracenen; dort theilten sie auch dieBeute. Am andern Tage/ dem Feste der Geburt der heil. ^Scpt.Jungfrau/ wurde zuerst die Messe unter frommen Danke ge-gen Gott für den geschenkten Sieg begangen; dann mahntedes Königs Schlachthorn ^°) die Kämpfer zum Rückzugnach Joppe.

Nicht so froh waren in dieser Nacht die Königin unddie in Joppe gebliebenen Pilger. Denn noch während derSchlacht kam ein Haufe fünfhundert arabischer Reiter vondenen/ welche die hinterste königliche Schar überwältigthatten/ vor Joppe ^'). Viele von ihnen waren mit denHelmen/ Schilden und Lanzen der erschlagenen Ritter stattlichgerüstet; sie berichteten ruhmredig von ihrem Siege und vonder völligen Vernichtung des königlichen Heeres sammt dein

ly) Also Fulchcr. Nach Wil-helm von Torus nur hebenzig.

20) Oornar mononto regio. Hrrl-olrer, Oarnot.

21) Also Fulcher und dieSchrist-ftelicr, welche ihm folgen, ^non.H.

und III. und Wilhelm von Tg-rns, Albert v^n Aix (VII 6 g.)vermehrt die Zahl auch dieser Reite«bis auf zwanzig Tausend, und läßtvon ihnen Joppe noch belagert sepn,als der König siegreich aus derSchlacht heimkchrt.