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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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iio Geschichte der Kreuzzüge. Buch II. Kap. XI.

2. Cl,r. Daun theilke König Balduin seine Streiter in sechs Schar

nor.

reu in der vlerten Schar war das heilige KreuzDie Schlacht begann mit Heftigkeit, der Saraccncn vielzahlreicheres Heer fiel den kleinen christlichen Haufen zugleichvon vorn und im Rücken an. Zn kurzer Zeit lag die ersteSchar, welche derwackcrcBclwold führte, darnieder; von derzweyken Schar unter Waldemar Carpenel entrannen nur zwei)Ritter, und auch die Schar unter Hugo von Liberias, welcheam längsten der Uebermacht der Ungläubigen widerstand,wurde vernichtet und nur Hugo selbst entkam durch dieFlucht. Zn dieser Noth erinnerten der Abt Gerhard, wel-cher das heilige Kreuz trug, und ein andrer Geistlicher denKönig, der von Kleinmuth und tiefer Betrübniß ergriffenwar, daß der Verlust so vieler tapferer Ritter die StrafeGottes für seinen ärgerlichen Streit mit dem Patriarchenfey; und bald ermannte sich Balduin. Er warf sich niedervor dem heiligen Krenzesholz, gelobte vor demselben den Prie-stern, mit dem Patriarchen Dagobert sich zu versöhnen, so-bald dieser ordnungsmäßig von der Sünde des Gelübde-bruchs werde entbunden feyn, bekannte seine Sünden undnahm das heilige Abendmahl. Hierauf schwang er seine mitdem Meisten Fähnlein gezierte Lanze und führte seineSchar, wovon er nur sechs Ritter zum Schutze des heiligenKreuzes zurücklicß, g gen die Ungläubigen. Seiner Tapfer-keit widerstanden die Saraccncn, welche schon den Sieg er-rungen zu haben meinten, nicht lange. Denn wohin seinSchwert oder seine Lanze traf, da fiel ein saracenischer Rei-ter von seinem Rosse, getödtet oder zum fernern Kampfe un-

16) Diesen Ausdruck hat Ful- i.Z) Ilustu. vidrut-i, in cjnu.

(her: IVexi cum äeckia surr. xenclekar itidnm. I?u1e1ier. Oar-

17) ^ I d. 2 uen s. VII. 69 . ri o r.