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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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i.or Geschichte der Kre uzzüge. Buch 71. K'ap.XI.

2 ^Cl,r. duin früherhin beschlossen hatte/ sie sämmtlich enthaupten zulassen, so war ein solches Lösegeld doch zu lockend, alü daßer sie nicht aus ihrem Gefängniß im Thurm Davids entlas-sen und ihrer Fesseln entledigt in ihre Heimakh geschickthätte.

Nachdem Balduin hierauf mit den Pisanern und Ge-nuesen-/ welche zum Osterfest von Lavdicea gekommen waren,den Vertrag geschlossen hakte, daß in allen Städten, zu de-ren Eroberung sie Mitwirken würden, ein Quartier ihnencingcräumt und. von der darin gemachten Beute ein Drinhcilihnen zufallcn solle, so ward zuerst die Stadt Arsuf mitihrer Hülfe zu Wasser und zu Lande umlagert. Schon amdritten Tage kamen Friedensboten aus derselben und botenunter der Bedingung, daß den Einwohnern der freyc Abzugmit allem Habe und Gut bewilligt werde, die Uebcrgabe an.DerKönig aber erlaubte nur so viel mitzunchmen, als sie tra-gen könnten, und gab denen, welche abzichcn wollten, siche-res Geleit bis Askalon ^). So war eine wichtige Stadtdem Reiche zugefallen, welche dem Herzoge Gottfried einenso beharrlichen Widerstand entgegengesetzt hatte. Auch-sarea, welches hieraufzu Wasser und Lande belagert wurde,widerstand nur kurze Zeit. Nachdem der Emir vergeblichzur freywilligen Uebergabe aufgefordert worden, lagerte sichder König mit seinen Reisige» vor die Stadt, beschoß sic mitWurfmaschinen, berannte sie mit furchtbarer Gewalt undpflanzte am fünfzehnten Tage stürmend sein Panier auf ihreMauern. Die Beute in Cäsarea war unermeßlich und derKadi der Stadt, ein ehrwürdiger Greis, welcher, eben sowie der Emir, des Königs Gefangener wurde, ward allein

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