König Balduin l.
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pfangen wurde und die Verwaltung des Fürstcnthums an- 2^ Ehr.trat Die meisten Ritter des Reiches Jerusalem beklag-ten den Verlust des tapfern Waffengefährtcn; der KönigBalduin aber, froh, von dem Nebenbuhler befrcyt zu scyn,verlieh vorläufig Liberias an den Ritter Hugo von St. Alde-mar oder Falkenberg ^), Chaifa aber an Waldemar Car-penel.
Der Streit mit dem Patriarchen aber wurde durch Tan-kreds Abzug noch verwickelter- Denn weil Dagobert nun-mehr deS Beystandcs von Tankred beraubt war, so glaubteBalduin die günstige Zeit gefunden zu haben, um an demherrschsüchtigen Pfaffen alle den Unglimpf zu rachen, welchener selbst und sein Bruder Gottfried von demselben erfahrenhatten. Vor der ganzen Gemeine schalt der König einesTageS den Patriarchen nicht nur einen Eidbrüchigen, derwider sein gegebenes Wort nach des Herzogs Tode einen Für-sten aus einem fremden Geschlecht auf den Thron zu bringengesucht habe, sondern auch einen Mörder, weil er den Für-sten Boemund aufgefordert habe, dem Könige auf dem Wegevon Edessa gen Jerusalem nach dem Leben zu trachten. DieseVerbrechen bewies Balduin dem Patriarchen mit dem Briefe,welchen der Schreiber MorelluS an Boemund hatte bringensollen. Den Patriarchen aber beugte diese Schmach nicht,sondern erbitterte ihn nur. Denn auch er hatte große Klagewider Balduin und seine Partei) zu führen, weil sie ihm dasfeyerlichc Versprechen Gottfrieds nicht hielten, vermöge des-
2) Aliens. VII. 45.elr ei-. 6arnot. cai>. 2.4. Lotempore eonn§ir in Mareio inense^.-nroreclnrn.
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