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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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yr Geschichte der Kreuzzügc. B u ch II. K a p. X.

3-^Chr. die Gelegenheit des Haders hinweggcnommen. Eine Bot-schaft kam ans Antiochien im Namen der Barone des Für-stenthums und der Genueser, welche bey Laodicea ihrSchi schlag er hatten, an Tankrcd und ersuchte ihn als ErbeBocmunds die Beschirmung des Fürstcnthums bis zur Erlö-sung seines Vetters aus der Gefangenschaft zu übernehmen.Nichts konnte den: Ritter erfreulicher seyn; denn er fühltewohl, wie er wegen des Grolls, welchen er in seinem Ge-müthe wider den König Balduin trug, diesem nimmer treuund hold seyn möge, und daß, wenn er demselben den Lehen-cid schwöre, nur sein Gewissen mit einer Verpflichtung werdebelastet werden, welche er nicht erfüllen könneEr kam daherzwar zur verabredeten zweytcn Unterredung mit dem KönigenachChaifa, damit seineEntfcrnung ans dem Reiche nicht das-Ansehen einer Flucht gewinnen möge; aber er gab sowohlChaifa als Liberias und alle übrige Lehen des Reichs, welcheer trug, in des Königs Hände zurück, jedoch unter der Be-dingung, daß, wenn er binnen einem Jahr und drey Mo-naten zurückkehren würde, dieselben ihm wieder geöffnetwerden sollten. Dann eilte Tankrcd mit allen Rittern seines'Hauses und mit fünfhundert Fußkncchten nach Antiochien,wo er, nachdem die Barone vor dem geschlossenen Thore derStadt von ihm das Gelübde der Treue gegen seinen VetterDoemund von ihm genommen hakten, mit Fröhlichkeit cm-

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