König Balduin I.
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nicht zur Krönung gelangen, nach welcher er sehnlichst trach- Jä-tete. Denn er trug nicht, wie sein Bruder Gottfried, Bedenken,in der heiligen Stadt König zu heißen. Die Ritter, welcheihm hold waren, riechen ihm daher, wider die Ungläubigenauszuzichcn, um durch eine glanzende Waffenthat die Geg-ner zum Schweigen zu nöthigen und durch seine Entfernungaus der heiligen Stadr dem Zorne des Patriarchen Raum zugeben, daß er sich kühle. Darum zog Balduin am siebentenLage nach seiner Ankunft in Jerusalem ") mit hundert undfünfzig Rittern und fünfhundert zu Fuß gegen Askalon ausund erwartete vor den Thoren der Stadt zwey Tage langvergeblich, daß die zweytauscnd arabischen Reiter, welcheerst kürzlich zur Beschirmung des Landes aus Aegypten ge-kommen waren, zum Kampfe hcrvortreten möchten. Amdritten Tage aber kamen sie mit vielen der Einwohner heraus .und erhoben wider die christlichen Ritter einen heftigenKampf, in welchem von diesen eine so große Zahl siel, daßBalduin wenige Tage hernach abzog und sich gegen die Räu-ber wandte, welche in den Berghölen zwischen Ramlah undJerusalem verborgen die Straßen unsicher machten. Diesenbewies Balduin, daß er nicht bloß durch die Waffen, son-dern auch durch Uebcrlistung zu siegen vermöge. Dennnachdem er zwey von ihnen durch Rauch, welchen er vorden Höhlen erregen ließ, genöthigt hatte, ihre Höhlen zuverlassen, wußte er den Einen derselben durch Geschenke znbewegen, daß er selbst zu feinen Genossen ging und diese be-redete, sich dem Grafen zu unterwerfen, wahrend der Andre,welcher zurück blieb, von Balduins Knechten getödtet wurde.
So wurde von allen Räubern, welche nach und nach aus
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