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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
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König Balduin I.

8 )

Halten. Auch, wenn er in eine Stadt seiner Grafschaft ein- 2zog / hatten vor seinem Wagen zwey Trompeter zu Roß ge-blasen und überall war ein goldner Schild / auf welchem einAdler abgcbildet war, ihm vorgetragen worden D. SeinKörper kam seiner Prachtliebe zu Statten. Er war dergrößte an Gestalt unter den Rittern im heiligen Lande undseine ganze Gestalt war/ ohne schön zu seyn / doch würde-voll. Das Haar seines Hauptes und seines Bartes warbraun/ die Farbe seines Fleisches nicht vollkommen weiß,die obere Lippe etwas hervorragend vor der untern, seineNase gekrümmt. Sein Körperbau war kräftig/ und Bal-duin war daher zu ritterlichen Thatcn und Ucbungcn immerrüstig; er war der erste/ welcher zu den Waffen griff, wenndem Reiche Gefahr drohte D.

Diejenigen, welche Balduins Leben genauer beobachtenkonnten, kannten in ihm eine Schwäche, welche er sorgfäl-tig den Augen, der Welt entzog. Seiner Gattin war Balduinnicht ganz getreu, ihn gelüstete oft nach verbotenem Genuß;aber durch keine Gewaltthätigkeit an Frauen oder Jung-frauen gab er jemals den Christen ein Aergcrniß G. Destogrößere Treue verlangte er von seiner Hausfrau. Als seinezweyte Gemahlin auf ihrer Seefahrt von Antiochien nach

6) 6u11). x». 55A-

lurlnrlt, nt cl/xenm rrnrenm hno-vis ncr .r§cn8, prae 5e 5err1 laco-rer, cinl ^.Hirllam exxiLSsam in.re 1nr1>ercb. I^rLL ankem LoIicmLtis^Vi'Aolicn.

7) a. a. O.

8 ) II). Vernmranien nr vnllrl.iopro^rrAinls ct primse inaleälcrlouis

se non ändlr^ret, ce.rnls

äleitbrr 1n1)rrco ImpLi ienrer Ig-do.r-t§?e: Ira rcimen o.rube c^i2.e rrcl 11-Inin äoleonnn rcsirleluut negoNLIdroeirrrrre 8.?ks§c1)cdt, ne nernlni, rrn.111 vlsrn.iior, nnlllenormls Intll^ereNn' lirlnriL ebc-.Der nachsichtvolle Erzbischoff meint,diese Schwäche ionne wvsil Cntt-schuldigung finden, freilich nicht beyeinem strengen Nnrer (^nrü. älütrl^ctn.nr jnülecrn).

- ^hr.