König Balduin I.
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Halten. Auch, wenn er in eine Stadt seiner Grafschaft ein- 2zog / hatten vor seinem Wagen zwey Trompeter zu Roß ge-blasen und überall war ein goldner Schild / auf welchem einAdler abgcbildet war, ihm vorgetragen worden D. SeinKörper kam seiner Prachtliebe zu Statten. Er war dergrößte an Gestalt unter den Rittern im heiligen Lande undseine ganze Gestalt war/ ohne schön zu seyn / doch würde-voll. Das Haar seines Hauptes und seines Bartes warbraun/ die Farbe seines Fleisches nicht vollkommen weiß,die obere Lippe etwas hervorragend vor der untern, seineNase gekrümmt. Sein Körperbau war kräftig/ und Bal-duin war daher zu ritterlichen Thatcn und Ucbungcn immerrüstig; er war der erste/ welcher zu den Waffen griff, wenndem Reiche Gefahr drohte D.
Diejenigen, welche Balduins Leben genauer beobachtenkonnten, kannten in ihm eine Schwäche, welche er sorgfäl-tig den Augen, der Welt entzog. Seiner Gattin war Balduinnicht ganz getreu, ihn gelüstete oft nach verbotenem Genuß;aber durch keine Gewaltthätigkeit an Frauen oder Jung-frauen gab er jemals den Christen ein Aergcrniß G. Destogrößere Treue verlangte er von seiner Hausfrau. Als seinezweyte Gemahlin auf ihrer Seefahrt von Antiochien nach
6) 6u11). x». 55A-
lurlnrlt, nt cl/xenm rrnrenm hno-vis ncr .r§cn8, prae 5e 5err1 laco-rer, cinl ^.Hirllam exxiLSsam in.re 1nr1>ercb. I^rLL ankem LoIicmLtis^Vi'Aolicn.
7) a. a. O.
8 ) II). Vernmranien nr vnllrl.iopro^rrAinls ct primse inaleälcrlouis
se non ändlr^ret, ce.rnls
äleitbrr 1n1)rrco ImpLi ienrer Ig-do.r-t§?e: Ira rcimen o.rube c^i2.e rrcl 11-Inin äoleonnn rcsirleluut negoNLIdroeirrrrre 8.?ks§c1)cdt, ne nernlni, rrn.111 vlsrn.iior, nnlllenormls Intll^ereNn' lirlnriL ebc-.Der nachsichtvolle Erzbischoff meint,diese Schwäche ionne wvsil Cntt-schuldigung finden, freilich nicht beyeinem strengen Nnrer (^nrü. älütrl^ctn.nr jnülecrn).
- ^hr.