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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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I. Tbk.iioo.

S4 Geschichte der Krcuzzüge. Buch II. Kap. VII.

lah's. Denn diesen ermordeten, als eben der Friede zwischenden beyden Fürsten geschlossen war, auf des Astrologen Ge-heiß drcy persische Assasinen an einemFrcytage auf demWegein die Moschee zu Emessa. Dschanahcddaulah, als er vonihrem vcrrätherischen Mordmesser fiel, war eben im Begriffgegen den Grafen von Toulouse zu ziehen, welcher das Schloßder Kurden belagerte *). Also erleichterten die Muselmän-ner selbst den fränkischen Rittern den Sieg, und die Chri-sten hatten cs sehr zu beklagen, daß Boemund nicht selbstdiese den Christen so vortheilhaften Verwirrungen benutzenkonnte, um durch die Eroberung von Haleb seiner neuenHerrschaft Dauer zu geben. Denn er war in der.Gefangen-schaft und also das Fürstenthum Antiochien ohne Haupt.Boemund aber gerieth auf folgende Weise in die Gefangen-schaft der Ungläubigen.

Gabriel, Fürst von Malatia vder Melitene in Armenien,verzweifelnd, seine Stabt wider die Macht des Ebn Da-nischmend länger behaupten zu können, sandte an Boemund,welcher vor Haleb gelagert war, und bat um Hülfe. Boe-mund, indem er meinte, daß auch die Rücksicht auf die Si-cherheit seines Fürstenthums cs gebiete, der Macht Ebn Da-nischmends Schranken zu setzen, eilte im Augustmonat mitdreyhundert Helmen nach Armenien. Schon in der Ebnevon Marasch aber stieß er auf Ebn Danischmend, welcherdie Belagerung von Mclitene aufgehoben hatte und mitfünfhundert Reitern ihm entgegen zog ^). Die Türken wiedie Christen gleich muthig zum Kampf zogen sogleich ihreSchwerter und nach einem unglücklichen aber tapfern Kampfwurden Boemund, sein Vetter Richard und viele andre

S) Alles nach Kemaleddin, Msct. 6) Nach demselben.