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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
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Herzog Gottfried.

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Ritter gefangen; die übrigen wurden erschlagen, keiner ent-rann ^). Nach den Nachrichten eines syrischen Schriftstel-lers , des Varhcbraeus , waren Boemund und seine ta-pfren Waffcngefahrten das Opfer der schändlichen Um reueGabriels, eines boshaften und treulosen Mannes. Denn ob-wohl er selbst dem Fürsten Boemund die Oberherrschaft überMelitenc angeboren hatte, so verband er sich hernach doch mitandern armenischen Fürsten, welche, die Herrschaft derFranken in Armenien mehr als die Türkische fürchtend, denEbn Danischmcnd gerufen hatten, und hielt Boemund mitder Hoffnung, in den Besitz der Stadt zu gelangen, so langehin, bis Ebn Danischmcnd gekommen war. Dieser abersetzte seinen Weg fort den fränkischen Rittern entgegen zie-hend , um diese nicht durch die Verräthcrey eines schlechtenMannes, sondern durch offene Gewalt zu besiegen; undkam, nachdem er Boemund in seine Gewalt gebracht hatte,vor Melitenc. Gabriel verbarg seine Treulosigkeit gegenBoemund so gewandt, daß auch Balduin von Edcssa nochseinen lügenhaften Verheißungen trauend, ihn wider EbnDanischmcnd schützte bis endlich doch den boshaftenGriechen die verdiente Strafe erreichte.

Als Boemund Gelegenheit gefunden hatte, durch einenSyrer eine Haarlocke seines Hauptes als Zeichen von seiner

7) ,-V.Ili. ^gnen». VII. 27-26.^.uon. II. x. L7S- -4mon. III. x.LgS. Willi. ' 1 7r. IX. rr Nachdem ^nccor trist. Uicros. bcy IVI »-liilion. i>. 2Zi. wurde Boemundjenseits Melitenc gefangen, indemcr den Fürsten Danischmend oer-11. Band.

folgte. Aber dieser Schriftsteller istoft ungenau.

8) Liirci,!. 8)-r x. 284.y) Bcy den angefschrten lateinischenSchriftstellern findet fich nicht dieleiseste Andeutung eines solchen Be-trugs.

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