Herzog Gottfried.
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Vormund, erlitt aber bcy Kellah eine schwere Niederlage, I. ese.
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verlor fünfhundert Gefangene, und unter diesen viele angese-«-hene Männer und kam mit einer geringen Anzahl zurück.
Alles Land von Kafarthab bis Haleb und das ganze westlicheLand von Haleb, ausgenommen Tell Menes, wo Dscha-naheddaulah eine Besatzung hielt, kam in Boemunds Gewaltdurch diesen Sieg. Nun begab sich Rvdvan zu Dschanahedsdaulah und bat um Hülfe wider die Franken, und dieserzog mit ihm nach Haleb. Weil aber indeß die Franken nachAntiochien zurückgekchrt waren, so blieb er ruhig in seinemLager vor Haleb, und begab sich bald, da er von Rvdvansich vernachlässigt sah, nach Emcffa zurück; Rvdvan wardhierauf von vielen seiner Krieger, welche sein Betragen miß-billigten, verlassen. Gleich nach Dschanaheddaulah's Ab-zug lagerte sich Boemund mit seinen Rittern und vielem Fuß-volk zu Elmoschrefa an der südlichen Seite von Haleb undbegann die Befestigung von drey Kapellen über Gräbern hei-liger Männer, um sich im Besitz des Landes um Haleb zuerhalten und die Früchte desselben zu sammeln. Schon wardieses Werk weit vorgerückt, als durch das Gesuch des griechi-schen Fürsten in Mclitcne um Hülfe wider Ebn DanischmendVormund zu so eiligem Abzüge von Haleb bewogen wurde,daß er selbst die mitgebrachten Lebensmittel zurückließ. Alsnun Haleb von der Belagerung der Franken bestcyet war,kehrte Dschanaheddaulah sogar selbst die Waffen wider Rod-van, schlug denselben und sein Heer bey Sarmin, nahmselbst den Vezir von Haleb gefangen und plünderte das Land.Rvdvan und sein Freund, der Astrologe Elhakim, entkamennur kaum durch die Flucht; aber Elhakim rächte sich im fol-genden Jahre durch die treulose Ermordung Dschanaheddau-
q) Am SZ. des Mondes Schaban IM I. 4YZ. d. i. 4. 2ut> Iivo.