Lo Geschichte der Kreuzzüge. Buchll. Kap. VII.
Siebentes Kapitel.
xb§,i d^. deit, ,als das Königreich Jerusalem seinesHauptes beraubt war, fehlte auch dem Fürstcnthum Antio-chien Bocmunds kraftvolle Bcschützung. Denn Voemundwar in der Gefangenschaft des Ebn Danischmcnd, Fürstenvon Scbaste und andern Städten von Armenien. Hättenicht Boemund zu der Zeit, da der Herzog Gottfried dasZeitliche segnete, seiner Freyheit entbehrt, so würde er viel-leicht die Krone von Jerusalem erlangt haben, welche vieleihm zudachten.
Das Fürsienthum Antiochien, welches bereits außer derHauptstadt eine nicht unbedeutende Anzahl von festen Städ-ten, als Eldschcser, Sardena, Sarmin^), begriff, war vonnoch mächtigem Feinden umgeben, als selbst das Königreich.Der griechische Kaiser betrachtete noch immer Antiochien alseine seinem Reiche angchörige Stadt, um so mehr, da siekaum erst vor fünfzig Jahren dem römischen Reiche war ent-zogen worden. Auch hatten ja die Fürsten der Wallbrüderversprochen, alle Städte des griechischen Reichs, welche sieden Türken wieder abgewinnen würden, dem Kaiser zurück-zugeben, und auf die Erfüllung dieses Verspechcns drangder Kaiser ernsthafter als sonst Key einer Stadt, welche durchihre Lage und Festigkeit die sicherste Vormauer für seine übri-
i) Sie werden nls dem Fürsten in Kem aleddins Geschichte vonven Antiochien gehörig gusgeführt Hnieb/Mset., wovon Herr de Sa-