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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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Herzog Gottfried.

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brüver mit der Versicherung, daß er schon die Wiederkehr 2-^Ehe.seiner Kräfte fühlte. Nachdem die venetianischcn Pilgeram heiligen Grabe gebetet hatten, kehrten alle nach Joppezurück und begannen wiederum ihre Arbeit. Fünfzehn Tagehernach lagerte sich das Heer vor Caifa. Aber kaum wardie Belagerung angeordnet, so betrübte die Pilger die Nach-richt vom Tode des cdcln Herzogs, welche im Lager verkün-digt ward. Am siebenzehntcn August verblich der tapfereKämpfer für den Hcern; man bestattete seinen Leichnam inder Kirche des heiligen Grabes auf dem Calvarienberge, woder Heiland gelitten hatte. Hier fanden auch alle Nachfol-ger Gottfrieds im Reiche von Jerusalem ihre Ruhestätte.

Die abendländischen Pilger beklagten fünf Tage lang den Todihres großen und frommen Beschirmers, und nicht nur diemorgenländischen Christen, sondern selbst die Araber undTürken nahmen an ihrer Trauer Anthcil ^). Den ritterli-chen frommen Sinn, die liebenswürdige Tugend und diebewundernswürdige Tapferkeit und Kraft, die unverbrüch-liche Gerechtigkeit Gottfrieds ehrten die Feinde des christli-chen Glaubens nicht minder als die Waffenbrüder desHelden.

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