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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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58 Geschichte der Areuzzüge. Buch II. Kap. VI.

. n,r. Diese Nachricht tröstete den Helden, welcher, fühlte,daß bald sein starker Arm dem heiligen Lande fehlen werde.Als Gottfried in seine neue Herberge, welche er zu Joppesich erbauet hatte, kam, mehrte sich seine Schwäche, undunter Betrübniß und Klagen pflegten sein die Ritter. DerBischofs aber und der Ecncralcapitain, so wie die übrigenVornehmen der Venctianer, ließen sich nicht abhalten, denHelden zu besuchen, dessen Ruhm die ganze Welt erfüllte,und überreichten dem Herzog kostbare Geschenke an goldenenund silbernen Gefäßen und schönen Kleidern und Gewändern.Auch gelobte ihnen Gottfried, wenn eine ruhige Nacht seineSchmerzen gemildert und seine Kräfte gestärkt habe, am an-dern Tage allen Pilgern, welche mit ihnen gekommen, sichzu zeigen. Aber die Schmerzen wurden so heftig, daß erder Erfüllung seines Versprechens unfähig, am andern Tagenach Jerusalem sich tragen ließ. Wcrnern von Greis aberund Tankrcd gebot Gottfried, den Venctianern, welchewünschten, daß ihnen ein Unternehmen zum Besten des heili-gen Landes aufcrlegt würde, die Belagerung der StadtCaifa anzntragen.

Schon arbeiteten die Pilger rüstig an dcmBelagcrungS-zeug, als die Nachricht gebracht wurde, der Herzog Gott-fried scy so schwach, daß seines Lebens Ende nicht mehr fernscy. Da eil:en Werner von Greis, Lankred, die Angese-hensten der Venctianer und viele andre Wallbrüder nach derheiligen Stadt, um den Helden noch einmal vor seinemHintritt zu sehen, und fanden ihn so schwach, daß er kaumzu reden vermochte. Er aber tröstete die betrübten Waffen-

Venctianer bey Wicdercinnahmo der ad Alexia I. ela. xestar. IV.

Stadt Smyrna nnd anderer von den Iletetclb. iJn. an»r. I?. willen

Türken besetzten Städte. S. Uernni i>,