»Herzog Gottfried.
47
aber nicht stärkende Nahrung ^ ). Dazu stellten die Sara-eenen den müden Pilgern nach, und welche dem übrigenHeere nachzogcn, und erschlugen ihrer eine großeZahl. Dochdie Sehnsucht nach den heiligen Stätten machte den Wall-brüdern alle Mühseligkeiten leicht Erst die Saraccnenin Tripolis und Casarea verkauften ihnen Lebensmittel, undendlich bcy Liberias, wo Tankrcd gebot, erquickten die Wall-brüder sich nach ihren Leiden und Entbehrungen.
Als die Wallbrüdcr der heiligen Stadt sich näherten,erblickten sie den Herzog Gottfried, welcher seinem Bruder,dem Grafen Balduin, entgegengezogen war, und viele Pilgeraus Jerusalem mit ihm, von welchen sie aufdicsem heiligenBoden mit Herzlichkeit begrüßt wurden. Von diesen geführtzogen sie in Jerusalem ein. Der Herzog aber ahnte nicht,daß er einen Mann in die heilige Stadt einführe, welcherihm und seinem Nachfolger mancherley Kummer bereitenwerde. Aber schauderhaft war noch der Anblick des Innernund Aeußcrn von Jerusalem. Ueberall herrschte noch derGräuel der Zerstörung, und selbst die Luft war noch von denLeichnamen der unzählbaren Erschlagenen verpestet ").
9) 1 eil er. 6 aruot. a. a. O.
iuKerekLilt, i'lus inäe LLpoiis 6L-M-un vi^oris. DeS Zuk-kerrohrS in den Wül'ren am Jordanerwähnt auch Jacob von Vitrye. 62 . „Lunr aurorn ealameUi ealL-
<^u.i 8 L inel, iiostiiaee^.ilccirn. e^ileibnr".
10) Vineir omnia sincto Icrvcnstleül^erio Oiirisbi xoxulns.
H. a. a. Q.
11) O yuattims erat Foetor elrcLmiiros eiv IniriL, innis et extiL cls
idi iiiLreeLeeiiUiMi» c^lios uri)L e.i^dLeolic^ae nosbri brueiä-iverrnit, illl-äe imreZ iwstras vt ora iloscra
I. Chv.
IOYH.