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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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46 Geschichte der Kreuzzüge. Buch ll. Kap. V.

s. Dir. Fürsten Boemund fand. Mit ihnen vereinigten sich alle dieitalienischen Pilger, mehr als zwanzig Tausend an der Zahl,welche zu Laodicea den günstigen Wind zur Fahrt nach Joppeerwartet hatten, und nun den Weg zu Lande in Gemein-schaft mit den syrischen Pilgern vvrzogen *). Der Erzbi-schofs Dagobert von Pisa und der Bischofs von Arianoin Apulien waren ihre Führer.

Die Wallbrüder mußten mit großen Mühseligkeiten denKuß des heiligen Grabsteines erkaufen. Denn außer den Be-schwerden der rctznichten und kalten Witterung, gegen welchesie auch in der Nacht sich nicht schützen konnten, weil cs ih-nen an Zelten gebrach, litten sie den quälendsten Hunger.Täglich sah man Menschen und Thiere vor Kälte und Hun-ger sterben ^ ). Mancher Ritter mußte, weil er sein Pferdverloren, selbst sein Gepäck tragen, unter dessen Bürde erfast erlag ^). Auch wenn die Saracenen freundlicher gegendie Pilger gewesen wären, als sie es waren, so hätten sie esdoch nicht vermocht ihnen Lebensmittel zu liefern, weil durchden langen Aufenthalt des großen Pilgerheers und durch dielangen Belagerungen das Land gänzlich erschöpft war. Nurdas Zuckerrohr, welches die Wallbrüdcr hie und da in derWüste am Jordan fanden, gab ihnen eine zwar angenehme

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2) 6e§ta ^rancor. § 72 -

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6 . §. O.

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1)esLl.i8«ine i»1nrimN8 imdro a1§1äis-8imLL inori. I'uiclier. a. a. O.

2 °) l^Ierigire et nolrilek vil'i, ä.L/1-eienridus zunieirlis, ci.6 ocinikilru-j^ecli-les iaoti, coZ-edLnsitr iuccäcreresct!liiilis snis LLi oin-lti et 'inas xe-n.l. otnuitt sul-siciiis rrrcuri-liue reie^ar'eiu.ur, <.-LVurn orieriburnonirnlii äl.ileientes idc-ne tNimorLom.

IN. x. 295.