Herzog Gottfried.
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Fünftes Kapitel.
Als das neue Reich mit den Saracencn äußern Friedenhatte, erhob sich ein desto heftigerer Kampf im Innern, erregtund angefacht von den Priestern. Der Stifter dieses Streitswar, der Patriarch Dagobert, welcher vornämlich durchBoemunds Verwendung auf den Stuhl des Patriarchen er-hoben wurde, als die im Morgenlande gebliebenen Wallbrü-der zum ersten Male sämmtlich am heiligen Grabe sich ver-einigten.
Denn Vormund beschloß, das ersteFcst der Geburt Chri-sti nach der Eroberung der heiligen Stadt in Jerusalem undin Bethlehem zu begehen, und lud auch den Grafen Balduin znEdcssa zur gemeinsamen Wallfahrt'). Beydc Fürsten waren,als die übrigen Pilger gegen Jerusalem zogen, mit den Ih-rigen, wie man übcreingckommen, zurückgeblieben, um dasErworbene zu bewahren Nachdem Balduin die Türken,welche seine Abwesenheit zu räuberischen Einfällen in dieGrafschaft Edcssa zu benutzen drohten, zur Ruhe gebrachthatte '), zog er im November nach Pancas ^), wo er den
,) I?nlcker. darirot. (welcherselbst mit dem Grafen Baldinn die-ser Wallfahrt beywohntcl. S. An-merk. 7.). ?' 402. 6nrt>. -V d l,. x,SL4. ,Inoi>. II. I-, Lgr.
-) HIIK. r^r. IX. 14.
;) Knicker a. 0. O. Nach demLnon. II. i>. Lg 4 - batte Balduinschon Edcssa verlassen, als ihn einEinfalt der Türken (I>cr5Lrnm) nö-thigte, wieder zurück;likehrcn.
41 Valcliism nrkcm marillmain
J^EHs.
4. Chd.
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