44 Geschichte der Kreuzzüge. BiichH. Kap. IV.
r. Die Freundschaft zwischen dem Herzog und dem Emirvon Askalon wurde mit jedem Tage enger und vertraulicher.Eines Tages kam wider Erwarten und zu großer Freude al-lerRitter der cdleEerhard vonAvesncs, welcher so standhaftauf der Mauer von Arsuf dem Martyrertode sich geweihthatte, wohlbehalten anfeinem stattlichen Roß und in schönerKleidung, welche ihm der Emir von Askalon geschenkt hatte,nach Jerusalem. Denn Gerhard, welchen alle Wässerigerführten schon im Genüsse des himmlischen Lohnes glaubten,war nur schwer verwundet, alsdann dem Emir von Askalonübergeben und durch dessen freundliche Fürsorge von seinenWunden geheilt worden. Der Herzog, hocherfreut über dieunerwartete Rückkehr eines der frömmsten und tapferstenKreuzritter, verlieh an Gerhard zum Lohn seiner treuen Dul-dung das Schloß Abrahams am todten Meer und Lehen anLand von fünfhundert Mark jährlichem Ertrage ^).
7) Lyrikns. VII. I2-I§.