r8 Geschichte der Krcuzzügc. Buch.II.Kap.il.
I. «ir. Haber ermuntert worden/ sich demselben nicht zu ergeben»Darum fand Gottfried die hartnäckigste Gegenwehr. Alsnun dem Herzog verrathen wurde/ daß Raimund's Neidund Eifersucht auch vor Arsuf ihm entgegen gewirkt habe/ daentbrannte des Helden Grimm aufs heftigste. Gottfried for-derte seine Ritter ruf, mit ihm den Frevel zu rächen / undalle von gleichem Zorn wie ihr Herzog ergriffen/ zogen aus/um an Raimund/ welcher mit den andern Fürsten zwischenCäsarca und Chaifch sich vereinigt hatte/ den uubrüderlicdcnSinn zu strafen. So zog mit erhobenen Panncrn GottfriedsHeer in das Lager der Fürsten/ um sogleich wider Raimundden Kampf zu beginnen. Schon stand auch Raimund mitseinen Waffengcfährten in Schlachtordnung. Nur des Gra-fen Roberts von Flandern und einiger andrer Fürsten ernstesZureden versöhnte die Streitenden und verhinderte den bluti-gen Kampf zwischen denen/ welche vor wenigen Tagen sorühmlich für den Heiland und sein Hciligthum gestrittenhatten ^).
Die von Arsuf abcr/ als sie die Versöhnung Gottfriedsund Raimunds vernahmen/ boten dem Herzog Frieden undVertrag an. Sie gelobten einen jährlichen Zins und ga-ben Geißel; auch sie erhielten von Gottfried den Ritter Ger-hard von Avcsnes als Bürgen für ihre Sicherheit.
Noch im Lager bey Cäsarea thaten der Graf von Flan-dern/ der Herzog von der Normandie/ Graf Raimund/Graf Eustach von Boulogiw/ Gottfrieds Bruder/ und diemeisten andern Fürsten dem Herzog ihren Entschluß kund/ dieRückkehr in ihreHeimalh nicht länger zu verschieben/ da ihr
4) Lqueiis. VI. L2. suf und Caesarea sich eine Nachricht
wo allein von den Vorfälle» den Ar- sinder.