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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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Herzog Gottfried. 17

Ruhm dem Herzog mißgönnte, zerstörte diese Hoffnung.Denn er schickte schon in der ersten Nacht nach dem SiegeDoemund, einen getauften Muselmann, zn dcm Vczir Afdal,um ihm kund zu thun, daß Gottfried Askalon zu belagernnicht im Stande sei), indem die meisten Fürsten und diemeisten Ritter und die andern Wallbrüder bald in ihre HeuMath zurückkehren würden ^). Durch diese Nachricht ermun-tert, erschienen die Saraccnen am andern Morgen bewaff-net auf den Mauern, und Herzog Gottfried, welcher nichtmehr als siebenhundert Ritter und zwei) Tausend zu Fußzum Kampfe führen konnte, verließ die Stadt und zog ander Meeresküste gegen Arsuf. Auch diese Stadt belagerteGottfried vergebens. Denn von Raimund, welcher vor Ar-suf einen Tag und eine Nacht sein Lager gehabt hatte, undsogleich abzog als der Herzog sich näherte, war der Vefehls-

g) Llbert. Lünens. VI. Ai.Selbst Raimund von AgileSspricht von einer heimlichen Untcrhand-lung des Grafen von Toulouse mit demVezir Afdal/ V> -8-:Inno (nachder Schlacht) xlaouit idomiri Ichch-ninnsio, rrr wirrerer Loanrrrirclnm.

tiae: aeorreancio errm, grrocl riolirc-rir liberam reciciero llrerri-alem etgrri arir orturn NOS arma cierrrlerar l

einer Nachricht des A b u lfa ra d sch,in seiner syrischen Chronik, löstensich die Askaloniten mit iLocxr Dena-ren. Es ist aber der Pflicht des Ge-schichtschreibers nicht angemessen, ge-radezu die Beschuldigung auszuspre-ii. Band.

chen, daß Raimund mit dieser Summebestochen worden, indem cs wahrschein-licher zu scyn scheint, dag sie bei)Gottfried sich damit lösten, der mitseinem Heerhaufen vor ihren Mauernwirklich stand. Auch konnte es inAskalon wohl nicht unbekannt se»n,dag Herzog Gottfried, als Königdes neuen Reichs, und nicht GrafRaimund, über Krieg und Friedenzu gebieten hatte. Radulph inseinem Leben Tankrcds (aax. igg.)und der ihm nachcrzählende Äerf. devHisloria belli sacri in M <1 bill 0 N° tzlVIus. ilrrl. V. I. x. , lassen denGrafen Raimund selbst in Len Besitzvon Askalon kommen, welches erhernach den Saraccnen zurückgibt,weil Herzog Gottfried darauf dringt,dag er die Stadt von ihm zu Lehennehmen soll,

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