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2 . Chr.
I2YY.
rS Geschichte der Krenzzügc. Buch. H. Kap.II.
Zweytes Kapitel.
Ä8ährend die frommen Pilger mit dankbarem Gcmüthe ge- 'z
gen den Heiland für den verliehenen herrlichen Sieg und in -
großer Fröhlichkeit nach Jerusalem zurückkchrten, erhob sich ,
wieder unter den Fürsten die heftigste Zwietracht. Der Her- ,
zog Gottfried war in der Hoffnung, daß die Ungläubigen in !
Askalon, geschreckt durch die Niederlage Afdals, ihre Thore i
ohne Widerstand den Siegern öffnen würden, vor dieser ^
Stadt geblieben. Denn wenige Städte waren dem neuen s
Reiche so wichtig als diese, und ihre Eroberung war daher H
sehr wünschenswerth. Askalon, nur drey Tagereisen von )
Jerusalem entfernt, war durch seine festen Mauern *) ge- H
schickt, das Bollwerk der Ungläubigen zu seyn, aus welchem ^
sie die Christen selbst in der heiligen Stadt beunruhigen, die ^
Pilger stören und die Versuche zur Wiedereroberung des hei- -i
ligen Landes erneuern konnten. Die Muselmänner, die Un- i
bezwinglichkeit dieser Stadt rühmend, nannten sie die Braut ^
von Syrien
Raimund aber, welcher in seiner Erbitterung gegenGottfried die Sache des Heilandes ganz vergessend, jeden
i) „Askalon war, sagiAbnlfo- r) H.rus-c>sscliainic S. Snlinl.- ^
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cincs von den Bollwerken des 2 s- äini bcym Mono Lscalun, Ooiiu,
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