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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
16
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1

2 . Chr.

I2YY.

rS Geschichte der Krenzzügc. Buch. H. Kap.II.

Zweytes Kapitel.

Ä8ährend die frommen Pilger mit dankbarem Gcmüthe ge- 'z

gen den Heiland für den verliehenen herrlichen Sieg und in -

großer Fröhlichkeit nach Jerusalem zurückkchrten, erhob sich ,

wieder unter den Fürsten die heftigste Zwietracht. Der Her- ,

zog Gottfried war in der Hoffnung, daß die Ungläubigen in !

Askalon, geschreckt durch die Niederlage Afdals, ihre Thore i

ohne Widerstand den Siegern öffnen würden, vor dieser ^

Stadt geblieben. Denn wenige Städte waren dem neuen s

Reiche so wichtig als diese, und ihre Eroberung war daher H

sehr wünschenswerth. Askalon, nur drey Tagereisen von )

Jerusalem entfernt, war durch seine festen Mauern *) ge- H

schickt, das Bollwerk der Ungläubigen zu seyn, aus welchem ^

sie die Christen selbst in der heiligen Stadt beunruhigen, die ^

Pilger stören und die Versuche zur Wiedereroberung des hei- -i

ligen Landes erneuern konnten. Die Muselmänner, die Un- i

bezwinglichkeit dieser Stadt rühmend, nannten sie die Braut ^

von Syrien

Raimund aber, welcher in seiner Erbitterung gegenGottfried die Sache des Heilandes ganz vergessend, jeden

i)Askalon war, sagiAbnlfo- r) H.rus-c>sscliainic S. Snlinl.- ^

d a, Cdad. 1-l.aeiiler 11. 7L.) reu? Inä. LoNarcl. VN.1IN Lola-

cincs von den Bollwerken des 2 s- äini bcym Mono Lscalun, Ooiiu,

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