10 Geschichte der Kreuzzüge. Buch II. Kap. I.
2-^Ckir. Namla setzte diese nie gesehene Freudigkeit eines zum Kampfeauszichendcn Heeres in Erstaunen; als er aber vom HerzogeGottfried vernahm, daß das Vertrauen auf den Heilandund sein allerhciligstes Kreuz und die feste Zuversicht durchden Tod in der Schlacht zur himmlischen Herrlichkeit cinzn-gehen ^, diesen freudigen Muth bewirke, bat er um denSegen mit dem heiligen Marterholze.
In neun Heerhauftn, welche in drey Schlachtordnun-gen getheilt waren, zogen die Christen zum Kampfe").Das Heer der Saracenen aber wurde durch ihr Jubelgcschreyund ihren Waffenglanz geschreckt. Selbst die Hecrdcir, wel-che von den Ungläubigen in der Gegend von Askalon zerstreutworden, vermehrten die Furcht derselben; denn von ihrenFührern verlassen, schlossen sie dem Heere der Wallbrüder sichan, und verstärkten den Staub, welcher hinter diesem auf-stieg, so daß die Anzahl desselben in der Ferne unermeßlichschien. Wie durch ein Wunder wandten diese Hccrdcn, alsdas christliche Heer von den Hügeln herab in die Ebne gestie-gen war, sich von selbst nach den nahen Triften, als wolltensie den Kampf nicht hindern ^).
(in Lcilmib Access. Iii.Lt.) x>. 177.17Z. Sv auch Dernrirck. 'Ilie-«Liir. e. go. und der (gewiß unech:te) Brief der Fürsten an den PapstPaschal, welcher in Oockecliini^V^lienck. aä HfariLni 8oor.i Lliron.in l'iLlor. Lerixer. rer', ßernr. eU.Ktriive l'.I.x. 664. ffg. steht. Raimunddrückt sich von den Saracenen also<Mö: ,,I^Letere.-r nninero rn^ne -vi-rNrns sni.8 oonlisi, in solis sxnrisnos er e.rsrru. noLtrs. sudnierKere seereckedrnit".
24) VI. 4.^.
go, Ire« u. Ironlo, ire5 in iveckio.ui in. <1 e x. 181. Vgl. Onil.x r. IX. 12.