Druckschrift 
2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
9
Einzelbild herunterladen
 

4

Herzog Gottfried.

Salz, Wein und Brod es gänzlich gebrach, nur Ueberfluß 2-Ekr.an Fleisch war, so daß die Wallbrüder des Lammfleischesals dcSBrodes sich bedienten so'minderte dennoch keineEntbehrung selbst in der Nähe eines furchtbaren Feindes dieFreudigkeit ihres Muthcs und in gewisser Erwartung desSieges harrten sie des kommenden Tages.

Es war am Donnerstage, dem vierzehnten Tage des Au-r4.Ai,g.

, royy.

gusts, als erheitert durch die mehr als gewöhnliche Klarheitder ausgehenden Sonne ^), alle zur Schlacht waffnccen.

Den Priestern wurde hierauf gebeichtet, sie segneten dasVolk, und der Patriarch Arnulf crtheilte mit dem allcrheilig-stcn Kreuze den Segen, welcher alle mit fröhlichem Mutheerfüllte. Das Verbot, nicht dem Raube nachzugehen, wur-de aufs neue eingeschärft. So zog das Heer mit Iubelge-schrcy und vertrauend auf den Beystand Gottes, welcher denUebermuth der Ungläubigen und die Lästerung seines Rah-mens nicht ungerochen lassen werde ^), dem furchtbarenHeere Afdals entgegen, zwanzig Tausend Streiter zum Kam-pfe mit dreyhundert Tausenden Den Statthalter von

1)11S; et pro 1>3N0, vviiini oaro erat.IV a i in. äe ^4 §1 l. igr.

ddocrte 1§1tur tranractri Lnrora.soliro elrrior ineanänit et nosrrosL sornno exeitLvir. IVodert.IVlon. 77.

2 :) Iini3.?ceI)3Nir i-rn!a sccnrirasin ooiäidiis sinZuIoriiin, iit erocle«reut 5UOS Iiosres cervis rimiäloreset oviktis iinroeeirtiores. Leä Iiaes

seeuritas icleo no1>l5 cr.rt, ors-äe'vLinu.s Dom1nn.ni nolriscnni esse,

xioxtcr 1)l3spli6nii3s sil)i illatLS 3xe-re xroxter se i^suin, si etiain ean-83 nostra inv3l1ä3 Inisset. IVaim.äe rgr.

2Z) Oonrmishnm esr lioo xroeliuin3 vixinti inillidus eiiristiLnoinnrLclversns irecenta millia §enti1inni..4.11). ^4.^ iiens. VI. so. Die Mo-dern Schriftsteller der Kreuzzüge ge-ben keine Zahl an. 2n andern Chro-niken werden vierhundert Tausend zuFuj; und hundert Tausend zu Pferdeangegeben. S. >411>t-riei Lkron.