ü Geschichte der Krcuzzüge. Buch II. Kap. I.
I. Ckr. ausgesprochen. Er wollte die Franken nicht bloß aus der hei-ligen Stadt vertreiben, sondern alle fränkische Männer undFrauen dort erwürgen, und nur der Jünglinge und Jung,stauen unter zwanzig Jahren schonen, damit diese, vermischtmit dem ägyptischen Volke, ein kraftvolles kriegerisches Ge,schlecht ihm zeugten. Dann sollte auch den Fürsten Voemunbund die Seinigen ein gleiches Schicksal treffen; auch aus Da,maskus wollte Afdal die Türken vertreiben, welche dadurch,daß sic die Franken nicht abgcwehrt, sich unwürdig und un,mächtig in Syrien zu herrschen bewiesen hätten. Damit aberkünftig niemals wieder die Franken zum Kreuzzuge nach demgelobten Lande gereizt würden, so wollte er die trefflichstenHciligthümcr bis auf die letzte Spur zerstören, die Krippenämlich, worin das Jesuskind gelegt worden, den BergGolgatha, und das heilige Grab. Also sollte Afdal im Ue,bermuthe gedroht haben '').
Die Ritter aber, nachdem sie jene Nachricht vernommenhatten, lagerten sich auf dem Gebirge und schickten den Bi,schof von Mater« an den Herzog von der Normandie undden Grafen von Toulouse mit der Bitte, daß sie jetzt eiligstmit den Ihrigen in die Gefilde von Askalon kommen möch,ten; denn die Gefahr sey dringend. Auch der PatriarchArnulf wurde aufgebotcn, mit dem allcrhciligsten Kreuze zukommen und zum Siege zu helfen. Alle kamen jetzt willigund gern; nur denGrafcnRaimnnd, dessenGemüth derVcr,druß wegen der erzwungenen Uebergabe der Burg Davidsnoch immer nicht verlassen hatte, konnten erst die Dro-hungen der Fürsten und die Bitten seiner Waffcngcfährtendazu bestimmen, daß er nicht in dieser gefahrvollen Zeit dieSache des Heilandes verließ "). Denn aus Verdruß bcrei,
äep. ißo. Vgl. I'errnsl'näedollns: „Lomes«ümoir. OestL ^raneor. x. §77. . vero 8 ao Noi-
rr) N). - 4 .2ue " s. VI. 42. Ngch nranuus älxerrmr, se uon exituros.