Gründung des Königreichs Jerusalem, zyr
Die Mittel der Beweisführung waren in bürgerli-Ä. io<is>rhen und Lehensfallcn: Zcugniß (re-cun) des Hofes, Aus-sage von Zeugen (gLiens), welche die Wahrheit ihrerAussage durch einen Eid erhärteten, und wenn die Klageden Werth von einer -Mark Silbers betraf, auf Anfor-derung des Gegners durch Zweykampf vertheidigen muß-ten, und Vorzeigung von Urkunden. Gegen den Lehens-Herrn konnte das Recht auf eine Sache, welche als einDheil seines Lehens von dem Vasallen in Anspruch ge-nommen wurde, auch durch einen Eid erwiesen werdenIn Eriminalfallen bewiesen Aussage von Zeugen undZweykampf.
Das Zcugniß des Hofes entschied in Fallen strciti- Zcugnißgen Besitzes. Der Hof, oder wenigstens zwey Mannendesselben bezeugten, von dem Lehcnshcrrn auf Ansuchendes Beweisführendcn aufgefordert, daß demjenigen, wel-cher eine Sache ansprach, in deren Besitz ein andrer war,oder welcher das Recht seines Besitzes gegen einen an-dern vcrtheidigtc, jene Sache geschenkt sey, oder daß sieihn oder seinen Vorfahren in dem Besitze des Lehens odereiner andern Sache wirklich gesehen
welche nicht Criminalsachc ist, Uc-ker sagen: So n'enlens I^us encisott'com Vons cüees, als desGegners Angabe neer laut. ltti.ob.
---) ei,. 66. 67. Dgl. cd. 8;
a»l Ende. S'eiviiöAe, psr
recoet (io Louec ou s>ar xsrens.Vcy Streite mit dem Lchenshcrr» :seeemem. Die Treue, wel-che er demselben schuldig war, gab
seinem Eide Gewicht. Denn wen»er falsch schwor, so muiite er be-sorgen: eslre leve com esstarjurer ioi menlio vors so» Leignsur
cu. 9-).
6 i>. 68 . Der recorr eiskionrc ist von zweycrley Art: I'unsci etou eion, i'aulre ss Ia (iouetia vee, saisi ec ceuanc eis celui^ieeicsgo et usanc com eie so»6 S celiü cstii ie ro^uierl on 50»