ZvL Geschichte der Kreuzzüge. Buchl. Kap. XU.
r°yy. möge die Absicht haben, das heil. Land so bald nicht zuverlassen, nöthigten ihn, den Thurm bis zu ausgemachterSache dem Bischof vonAlbera zu übergeben. Dieser über-gab ihn dem Herzog von Lothringen noch ehe der Streitentschieden war, und entschuldigte sich damit, daß er mitGewalt dazu gezwungen worden, und Raimund, voll Ver-druß, verließ Jerusalem, und trat die Pilgerfahrt an denJordan an ^).
Mittlerweile hatte Arnulf durch das Vergeben, dieFürsten seyen gesonnen, keinen Patriarchen der Kirche vor-zusetzcn, um sic desto ungehinderter tyrannisiren zu können,das Volk so aufgebracht, daß die Fürsten gcnöthigt waren,die Patriarchenwahl zu gestatten. Arnulf wurde, obgleichmit Widerspruch aller würdigen Geistlichen, zum Patriarchenerwählt, und kam durch Herzog Roberts von der Nor-mandie Beistand zum Besitze dieser Würde 'y.
Also erhielt die heilige Stadt ein weltliches und geistli-ches Oberhaupt aus der lateinischen Kirche, nachdem sievierhundert und zwei) und drcyßig Jahre von Muselmän-nern beherrscht worden.
kaim. <1 s H.-. a. a. O.Die Wallfahrt »iitcrnahni er aufGeheiß des Peter Bartholomaus,nach dessen Anweisung der Grafmit seinen Begleitern in einemBote aus Binsen (lacca rate <Isviininibur) fuhr, von den Pil-gern für sein und der andern HerrnLeben beten ließ, und dann diePilgerfahrt in einem neuenWamnis und in neuen HosenVollendete (Oedinc dxluturn ca-inibia st draseis nsvis, sicut no-bir i>r»s<:k!jnum luit, jtersAiinu«).
Warum der heilige Man» diesesbefohlen, weiß Raimund nicht-Ra im. S. i 8 o.
") Wild. 1 >r. IX, i.Kai IN. cts Vxl- a. a. O. kö-dert IXIon. S.76. tVnon. bcyLongars S. 28. Nach widertVI, 3g. kulcder. 6ar-nor. S. Zyy wurde er nnrKanz»ler der Kirche von Jerusalem, undversah die Patriarchalgcfchäste, bisei» wirklicher Patriarch gewähltwurde.