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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
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305
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Gründung des Königreichs Jerusalem, zoz

durch viele Mühe bewogen werden könne, sie zu verlassen, 2. i--?.indem er die Geistlichen mit Fragen über die. Bilder derKirche ermüde, und daß er ihnen dadurch manches Mit-tagsessen verderbe °). Von Raimund erzählten dagegendie Scinigen nichts als Unrühmliches Darum wardnach vielen Berathschlagungen Gottfried von Bouillon zumKönige von Jerusalem erwählt, und am heiligen Grabeausgcruftn. Cr hielt sich aber unwürdig König zu heißen,und an dem Orte, wo der Sohn Gottes an seinem Lci-denstage eine Dornenkrone getragen, mit einer goldncnKrone sich zu schmücken, und nannte nie sich anders, alsden Herzog Gottfried

Nun aber zeigte sichs, daß Raimund nicht ans Be-scheidenheit die Annahme der Königswürde verweigert.

Denn er ließ seinen Verdruß darüber, daß die Fürsten ihnnicht hatten zwingen wollen, König der heiligen Stacht zuwerden, dadurch merken, daß er die Ucbcrgabe des ThurmsDavid dem Herzoge versagte, unter dem Vorwände, ihn biszumnächsien Osterfest, nach welchem er in seine Hcimath zu-rückzukchren gedenke, zu behalten, damit er auf ehrenvolleWeife im heil. Lande seyn möge. Erst die Erklärung Gott-frieds, daß er feine Würde Niederlagen werde, wenn nichtdie Uebergabe unverzögert erfolge, das Zureden des Her-zogs von der Normandie, und des Grafen von Flandern,und der Unwille der Seimgen, welche fürchteten, ihr Graf

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