276 Geschichte der Krcuzzüge. Buch!. Kap. Xl.
ro?y. keilen um die Erbfolge das Haus der Ccldfchuken vonBagdad cntzwcyr und geschwächt hatten, dahin, daß dieHerrschaft des Sultans eingeschränkter war, als die Herr-schaft der letzten Chaliftn. Die Emire in Syrien mach-ten sich gänzlich unabhängig, als Thuthusch im Jahre1095 zu der Zeit, in welcher Peter der Einsiedler dieChristenheit zum Kriege wider die Ungläubigen aufbot,in dem Crbfolgekriege mit seinem Neffen Borkiarok um-gckommen war, und dessen beyde Söhne Rodvan undDokak um den Besitz des väterlichen Reiches kriegten H.
Der Sultan Borkiaruk, Malekschahs Sohn, warnicht im Stande, aus feinem eignen Gebiet und miteignen Mitteln ein zahlreiches Heer den Christen entgegenzu stellen, er konnte nur die Hordenführer aufbicten, unddiese gehorchten ihm nur, wenn sic mit ihrem Vorthcileseinen Befehl vereinbar fanden. Damals aber vermochteihre kurzsichtige Politik nicht den gänzlichen Untergang ihrerHerrschaft in Syrien und zwcyhundertjährige Kämpfe ausder -Ankunft des christlichen Pilgerhccrs zu ahnden, siefürchteten vielleicht nicht viel größere Gefahr, als frü-here Pilgerheerc gebracht hatten, und hofften wahrschein-lich, die Christen würden mit der heiligen Stadt sich be-gnügen, politische Vortheile von Erreichung religiöserAbsichten trennend HK Darum vereinigten sich diese Hor-
4 ) eVbiill'eela ml a. 488. de Vorkiarnk auf das Verderbe»,Guignes Th. tt. (d.Ucbers.) welches den Muselmännern in Sy-S. Zyl. rie» drohe, ausmerksam, aber
vergeblich. Warum wandten sie
H Rodvan und Dokak suchte» sich nicht an die andern Emire in»ach A b u lma h a se n s Angabe Spricn und Mesopotamien? Dedey dem Chalisen Mostader Hülfe, Gnigne's Geschichte der H>und dieser inachte den Snlta» Th. tt. S. 40§.