Gründung des Königreichs Jerusalem. 275
So war das Reich, welches die ftldschukischcn Cul-Jkaue zu Bagdad oder Jsfahan als seine Beherrscher an-erkannte, unter den Anführern der Horden, mit welchensic ihre Herrschaft gegründet hatten und beschützten, ge-theilt. Malekschah gab seinem Bruder Thuthusch ganzSyrien, und dem Soliman des Kuthulmisch Sohne, fei-nem Vetter, den Theil von Kleiuasien, welcher über dieGriechen erobert war, zu erblichen Vesitzthümern. Diesegaben wieder den Emiru, welche unter ihnen stritten,Schlösser, Burgen und Städte unter der Bedingung glei-cher Abhängigkeit von ihnen, in welcher sie selbst vondem Sultan waren. Alle diese gehorchten dem, von wel-chem sie ihr Desitzthum empfangen, nur so lange, alsdas Andenken an die empfangene Wohlthat in ihrem Ec-mnthe lebendig war, oder seine Macht sie schreckte. Sienannten sich nicht Statthalter, sondern Herren der Städteoder Lander, welche ihnen zugethcilt waren. Dadurchkam es, nachdem seit Malekschahs Tode innere Streitig-
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des Landes nuterbrochcii haben.Darum scheint ganz richtig zuscvu, was Albert von Air(VH, Zr.) berichtet, daß derStamm Orthok Jerusalem unddie umliegende Gegend nur sichzinsbar (schi lrihcnarcan!) ge-macht habe. Wie viel sdie seld-schukischen Türken sich in das In-nere der Regierung gemischt ha-ben , wage ich nicht zu bestim-men. Das' der Sulla» für sichin den Moscheen beten lieh, be-weist zwar, daß er sich als denBeherrscher des Land:! betrach-tete, ater die Leitung der Civil-
angclegcuhcitc:: überließ er, sowie die Emire, welche» er Pro-vinzen oder Sladtc zulhciltc, ge-wiß den Arabern und den Chri-sten, da be» seinem-Volke wissen-schaftliche Kciliituissc so selten wa-ren , daß ein türkischer Gelehrterfür eine große Seltenheit angese-hen und bewundert wurde, dennGelehrte, wie Abu Nasr Moham-med aus Faraba oder Otrar inTnrkcsthan, wurden unter denTürken nicht oft nngctrosscn. S.
hui so ciao >^unal. moLioin.aci a. ZZg. Hordel ot t-idi.oriont. v, tsaradi.
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