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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
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274 Geschichte der Kreuz; ü ge. Bu ch I. Ka p. Xk.

2 .ioyy-noch die Chalifeu mit ihrer Oberpriesterschaft die höchsteweltliche Gewalt vereinigten, waren die arabischen Landerin einzelne Staaten zerrissen, welche nur die anerkannte,nicht immer wirksame Oberherrschaft der Chalifen mitschwachem Bande zusammenhiclt. Aber nicht dem Willenund der Gewohnheit der gebildeten Eroberer, sondern derSchwache ihrer Nachfolger war diese Spaltung zuzu-schreibcn. Die Türken aber, ans den unermeßlichen Tris-ten Mittelasiens, welche schon so oft Eroberer und Zer-störer über die übrigen Wclttheile geschickt, hervorgekom-mcn, kannten nur das System der Theilung Dennwas mit vereinigter Kraft alle gewonnen hatten, mußteauch allen nützen. Jeder Anführer der Theile, in welchedie Horde oder der Stamm steh gethcilt, erhielt mit denSeinigcn ein Stück des eroberten Landes, um dessen Zu-stand und Verwaltung er sich wenig bekümmerte, zufrie-den, wenn die alten Einwohner ihm und seinen Kriegernnur hinreichenden Unterhalt lieferten

2) Um nicht Verwechslung derBegrifft' zu befördern, neune ichdieses Türkische System nicht einLehensystem, obgleich es sogar nurdurch den Grad der Ausbildung«ud durch gewisse aus den Cha-rakter» der Völker entspringendeModifikationen sich davon un.terscheidct; aber gerade in derAusbildung sehen wir den Cha-rakter des Lelienwcsens. S. d cGuigncs Geschichte der Hun-nen und Türken (d. Uebers.) Tl>.II, S.gül. Witlr. IV.,

n.

2 ) So sehr ich mich auch be-müht habe, über die damalige Artder Niederlassung der Türken inden unterjochten Landern genaucreNachrichten zu finden, so habeich doch weder bch byzantinischennoch bcy arabischen SchriftstellernAusschluß gesunden. AuS demCharakter eines kriegerischen No-inadenvolks laßt sich so viel miteinem hohen Grade der Gewist-hcit schließen, daß die Türkensich blos mit Tributen der Lan,deseinwohncr begnügt, und dieNcbuugcn in de» Waffe» nichtdurch Thciiuahmc au dem Anbau