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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
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2Z6 Geschichte der Kreuzzügc. Buch !. Kap. IX.

I. r-yz. Seuche zu entgehe», thcils um mit ihm, welcher setzt derreichste Fürst der Pilger war, für Sold wider die Ungläu-bigen zu streiten ^), zuletzt gefährlich. Weil er alle freund-lich aufnahm, und große Geschenke an Geld und Lebens-mitteln täglich unter sie vertheilcu ließ, wurden ihrer, seit-dem durch die Freundschaft mit dem Besitzer des SchlossesHasar der Weg nach Edcssa sicherer geworden, so viele,daß sie die ganze Stadt erfüllten. Die Griechen beschwer-ten sich nicht bloß über die Last, welche ihre Menge ihnenverursachte, sondern sic beschuldigten auch Balduin, daßer in allem seinen Landsleuten vor ihnen den Vorzug gebe,nur jene zu Rathe ziehe, und an den Zügen gegen die un-gläubigen Fürsten Thcil nehmen lasse, sogar die Klagenfeiner Unterthancn über die Beleidigungen und Gewalttha-tigkeitcn, welche die Lateiner, durch ihre Menge übcrmü-thig, wider sie übten, nicht höre. Diese Unzufriedenheitmit Balduin, wohl nicht ganz ungegründct, veranlaßtewider sein Leben eine Verschwörung zwölfEdcsscnifcherGro-ßen, welche durch ihre Verbindung mit einigen benachbar-ten türkischen Fürsten noch gefährlicher wurde. Balduinsollte ermordet oder wenigstens sammt allen Lateinern ausder Stadt vertrieben werden. Ehe aber diese Verschwö-rung ausbrechen konnte, ward sie von Einem der Edesseni-schen Großen, welchen die Verschworncn vergeblich aufihre Seite zu ziehen gesucht, dem Grafen vcrrathen. Die-ser ließ sogleich die Verschworncn gefangen nehmen undzwei) derselben blenden; den übrigen aber gab er für ein gro-ßes Lösegeld die Frcyheit,si»id wies sie aus der^ Stadt. Desgeringen Volks ließ er viele, welche Antheil an der Ver-

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