Gründung des Königreichs Jerusalem. 2Z5
Ritter für die geleistete Hülfe, und schwur im Angesichtes. 1098.des ganzen Heeres Treue und Gehorsam. Die Fürstenfreuten sich dieser morgenländifchcn Ehrenbezeugungen,und Gottfried schenkte dem Türken den prächtigen mitGold und Silber gezierten Helm und den kostbaren Pan-ter, welche weiland der Ritter Herebrand von Bouillonin Schlachten getragen hatte").
Weil in Antiochien die Seuche noch nicht nachge-lassen hatte, zog Herzog Gottfried, welcher sie am mei-sten fürchtete, weil er die Verheerungen einer ähnlichenSeuche erfahren, im August des Jahres 1084, als erzu Rom in Kaiser Heinrichs IV. Lager vor der Engcls-burg war"), an den Euphrat, und nahm seinen Aust,enthalt in de» Schlossern Tellbascher, Aintab und Ra-vendan"), deren Einkünfte ihm sein Bruder Balduingeschenkt hatte. Dort züchtigte nr den Pankratius, welchereinst im Lager vor Antiochien die Wallbrüder durch seineHeuchcley fast gereizt hätte, die Waffen gegen einanderzu ergreifen, und dessen Bruder Covasilus für die Be-drückungen, welche sie gegen die Einwohner des Landes,besonders gegen die Priester und Mönche, Fbten.
Dem Grafen Balduin aber wurden die WallbrüdeL,welche von Antiochien nach Edessa kamen, theils um der
>ldsit. 4. cp V» 6—12.Wild. 1 ?zcr. VIl, 2 - 4 - kg im.cls -^Zil. s>. 1L7. welcher seinesGrasen Widersetzlichkeit gegenden Herzog Gottfried nicht er-wähnt.
") Memor czuomoclo psrsi-mili clacls olim esc Koma« caccusin expoclitions, cjuam egit cum
Henrico czuarco, Imperators ko»manorum lerrio» ec cpiomoclo-illio in pestilero msnss ^uAuscokjuinZenti milirss plurssc^us no-biles odisiinc. t^Ib. ^c^usns.V. iS.
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