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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
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2Z4 Geschichte der Krcnzzüge. Buch I. Kap. IX.

-sys- Befehlshaber sich nicht an sie gewandt hatte. Er suchte da-her bey seinem Bruder Balduin inCdessa Hülfe, und zog inder Hoffnung, daß die andern Fürsten ihm folgen wür-den , wenn ruhigerer Ueberlcguug der gereizte Neid Raumgeben werde, von Antiochien aus. Aber auf seines Bru-ders, welcher am zweiten Tage mit ihm sich vereinigte,Rath, erließ er an sie eine neue Mahnung, und sagtevon aller freundlichen Gemeinschaft mit ihnen sich los,wenn sie nicht noch an diesem Tage aus Antiochien zuihm ziehen würden *o). Dadurch sowohl als durch dasbrennende Verlangen ihrer Völker, Antheil an dem Ruh-me der Unternehmung zu haben, bewegt, zogen FürstBoemund und Graf Raimund mit viertausend Mann zuRoß und Fuß zum Herzog Gottfried und dem GrafenBalduin. Als dieses Heer, fast dreyßigtausend Mannstark, dem Schlosse sich näherte, verließ Rodvan, wel-cher mit vierzig Taufenden vor demselben lag, sogleichdas Land. Zehn Tausend seines Heeres zogen über dasGebirge, um den Wallbrüdern in den Rücken zu fallen,erschlugen aber nur derer einige, welche spater von Antio-chien abgezogen, in kleinen Haufen dem Heere nachfolgtcn,und wurden von den Rittern dafür gestraft. Darauf zogenHerzog Gottfried und die übrigen Großen mit ihrem Volkenach Hasar; der Befehlshaber kam ihnen entgegen mitdreyhundcrt Reitern in herrlichen Rüstungen, stieg, als ecihnen nahe war, von seinem Roß, küßte die Erde, dank-te zuerst dem Herzoge, dann jedem einzelnen Herrn und

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