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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
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166 Gcschichte der Kreuzzügc.. B u ch I. Kap. VI.

Furcht vor ihm die Schlosser und Burgen. So ward erbald Herr von Lcllbascher, Ravendem und vielen an-dern festen Orten, welche er thcils mit seinen Leuten besetz-te, thcils Armenern und Griechen überließ. So treulosals gegen den Kaiser Alexius, war Pankratius auch gegenBalduin. Zum Lohn seiner Dienste hatte er von dem Gra-sen die Burg Ravendan empfangen, aber in der Hoffnunggrößerer Belohnung, versuchte er den europäischen Ritterden Türken zu überliefern. Um seine Verräthercy zu ver-bergen, blieb er bey Balduin, indem er vorgab, es sey sei-nem dankbaren Herzen die Trennung von seinem Wohlthä-ter unmöglich, und übergab seinem Sohne die Burg. Wäh-rend dieser Balduins Leuten, unter allerlei) Vorwand, denEingang in die Burg versagte, unterhandelte der Vatermit den Türken. Aber durch Armener ward sein Einver-ständniß mit diesen au Balduin vcrrathen. Pankratiusward in Fesseln gelegt, durch Drohungen und Marterngezwungen, seinem Sohn anzubefehlcn, die Burg Raven-Lan an Balduin zurückzngebcn, und mit seinem ganzen An-hang aus Balduins Gefolg verwiesen, worauf er zu denTürken sich begab.

Der Ruhm des europäischen Helden erscholl im ganzenLande. Icnscit des Euphrats war Edess: die einzige Stadt,in deren Mauern kein Türke war; sie gehorchte einem eige-nen Fürsten, der ehemals vom Kaiser der Griechen alsStatthalter dahin gesandt, sich unabhängig gemacht hat-te , als die Türken daS Land überschwemmten. -Aber die-ser Fürst vermochte wegen seines hohen Alters nicht mehrdie Stadt gegen die Lürkenhorden zu schützen, welche fast

1uibs)-5el, Uzrcaclel.