Druckschrift 
1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
Seite
165
Einzelbild herunterladen
 

Gründung des Königreichs Jerusalem. 165

für ein geringes verkauft oder von sich geworfen hat-I-irr-ten ^).

Balduins Hochmuth gegen den edeln Tankred hattealle Gemächer der Barone wie des gemeinen Knechts gegenihn erbittert; als Vcrrather der Pilger an die Türkenward er mit Kalte nnd Verachtung ausgenommen, undBoemund ward nur durch Ehrgefühl und Achtung gegenGottfried zurückgehaltcn, die Beleidigung seines Vetterszu rachen. Darum suchte Balduin sich von dem Heer wie-der zu trennen,. und als ein Grieche Pankratius, welcheraus dem Gefangniß, worin er wegen mancher Treulosigkeitgegen seinen Kaiser gerathen, entflohen, wahrend der Bela-gerung von Nicea sich zu Balduin begeben, und seit dieserZeit in dessen Gefolge gewesen war, die Gegend am Euphratso einträglich und leicht zu erobern ihm beschrieb, entschloßsich Balduin, dahin zu ziehen. Aber kein Ritter wolltezuerst ihm folgen, bis endlich durch viele Versprechungener zweyhundert dazu vermochte; des Fußvolks, dessen Ab-scheu gegen seinen Hochmnth durch die Hoffnung großerBeute leichter überwunden ward, folgte ihm eine größereZahl. Die Hoffnung, welche Pankratius ihm gemacht,wurde nicht getauscht. Die Christen dieser Gegenden, wel-che das Joch und die Erpressungen der Türken mit Seufzenertrugen, öffneten überall ihm willig die Thore, und wo-hin auch Balduin selbst nicht kam, verließen die Türken aus

*5) kslrus l'ullel). p. 785.Nilires stabanc uncUczue rrisres,Hicturlekaur niänibus ^rae riimiarriskiurr ar^us ctolore: tlubilsn-

res kacers clebuisseur lls ss

isisis et tjk suis ürmis* verr^eu-ros SUDS ci^sos er loricss nimis

0j)Nm38 er Zsleas solumlnociorres tleriarios sur c^uin^us,sive per r^uoä s)!us stvrersnrsureui veucisre-, Arsris er 1a munersjacra^Luc er ibanr.