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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
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161
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Gründling des Königreichs Jerusalem. i6i

an Waffen und Feldgcsehrey, und statt des Kampfes er-2folgten Umarmungen. Balduin zog mit Tankred vor dieStadt, lagerte sich neben ihm und erquickte sich mit denSeinigen von den Lebensmitteln, welche ihnen Tankred vonseinem Ucbcrfluß mittheilte.

Am andern Tag, als Balduin sich von den übcrstan-denen Mühseligkeiten erholt hatte, entflammten Stolz, Neidund Unwillen, die reiche Stadt in Bocmunds Händen zusehen, sein Gemüth. Er warf dem cdeln Tankred mit be-leidigendem Hochmuts) und bitten: Schmähungen als eingroßes Verbrechen vor, daß er cs gewagt habe, sein Ban-ner auf die Mauern der Stadt zu pflanzen, da er iu derNahe gewesen, und rief, als die Einwohner den Gesandten,welche er an sie schickte, antworteten, daß sie ihrem Verspre-chen , an Boemund die Stadt zu übergeben, treu bleibenwollten, einige der vornehmsten unter ihnen zu sich undbefahl ihnen in Tankreds Gegenwart, des MarkgrafenBanner abzureißen und das Eeinigc aufzustecken, mit derDrohung, im Fall des Ungehorsams ihr Land zu verhee-ren und ihre Stadt zu zerstören. Die Tarsenser gehorch-ten aus Furcht, doch unter der Bedingung, daß erst demgroßen Heere der Kreuzfahrer die Stadt wirklich übergebenwerde, und Tankred zog im heftigsten Unwillen von Tar-sus nach Adana, einer nahe gelegenen Stadt, welche einburgundischcc Baron, Guelfe, mit einem kleinen Haufenbereits erobert hatte. Von diesem brüderlich ausgenommen,zog er am andern Tage nach Mamistra; eroberte dicseschöngelegene und gut befestigte Stadt, erschlug alle darin be-findliche Türken, und fand eine reiche Beute. In ebendem Grade, in welchem Tankred Ruhm und Liebe bey den

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