Gründung des Königreichs Jerusalem, iz;
in meinem Vatcrlande auf einem Kreuzwege eine uralte F. ivsr-Kirche ist, deren Heiligen um Schutz anrnft, wer imZweykampfe seine Tapferkeit erproben will. Hier warteteich schon oft vergebens auf einen Gegner; denn niemandwagte einen Kampf mit mir." Der Kaiser entließ denaufgeblasenen Franken mit der Versicherung, daß ersetzteinen Kampfplatz betrete, wo an Gelegenheit zu kämpfenes ihm nie fehlen werde, und mit weisem Nathe für feinVerhalten im Kriege wider die Türken. Wegen diesesstolzen Sinnes der französischen Ritter hielt daher KaiserAlexius sich noch immer ihrer Treue nicht sichen.
Unter den lateinischen Herren schien keiner ihm ge-schickter, naher in das kaiserliche Interesse gezogen zu wer-den, als der Graf Raimund von Toulouse. Von ihmhatte der Kaiser eine in eben dem Grade günstige, als vonden andern Kreuzfahrern ungünstige Meinung gefaßt. Ersetzte in dessen Redlichkeit, Treue und Frömmigkeit einVertrauen ohne Granzen Auch waren des GrafenReichthnm, woran er alle andere Fürsten übertraf, die Festig-keit feines Charakters, womit eine unerbittliche Rachsuchtverbunden war, und seine Klugheit und Erfahrung Eigen«schäften, welche dem Kaiser Raimunds Freundschaft vor-züglich wünschenswerth machten; dazu war Raimund per-sönlicher Feind oder Neider des gefürchteten Doemnnds -H.
Daher war Alexius nicht nur desto eher mit dem Eide zu-
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Co m n cn a, zeichnete sich von den äußerte sich Raimund also überübrigen Fürsten durch Redlichkeit, Boemund:
Wahrheitsliebe und Frömmigkeit «Xvstsr viir eeeio^xr«« x«,
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