iz6 Geschichte der Kreuzzüge. Buch!. Kap. IV.
A. ioy?. frieden, so wie Raimund ihn leistete, sondern behielt ihnauch, als die andern Herren bereits die Kaiftrstadt verlas-sen, noch langer bey sich, und cröffnete ihm seine geheimenGesinnungen über die Franken und insbesondere über Vor-mund. Raimund, der mit großer Freygebigkcit unersätt-liche Habsucht verband, ließ sich auch so sehr von Alexiusgewinne», daß er versprach, über das Betragen seiner Mit-brüder und besonders Bvemunds mit vcrratherischem Augezu wachen Die lateinischen Herren, vertrauend aufRaimunds Redlichkeit, freuten sich der Gunst, welche erbey dem Kaiser erlangt hatte, und trugen ihm auf, Alexiuszu bewegen, daß er ein Heer mit ihren Kriegsvölkern ver-einige, und sich selbst au die Spitze aller stelle. Dazu aberharte Raimund den Kaiser nicht zu bereden vermocht; denndieser war zu fest von der Treulosigkeit, dem Wankelmuthund der Zügellosigkeit der Lateiner überzeugt, als daß ergewagt hatte, in Gemeinschaft so zahlreicher Heere von ih-nen mit einer geringen Anzahl zu streiten
»6) Rsim. Us S. wo außer diesem Beweggrund«
141. -WUti. spyr. u, 21. auch noch die r-e-
2 ?) Anna Comn. S. zoL. /vw.uv, »nd 50
5, »orwv «ncov angeführt Wirde
Vergleiche Seite Z12.