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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
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132
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Z.1297

1Z2 Ge schichtc der Krcuzzüge. Buch l. K a p. IV.

. Schlaftrunken, che sic die Waffen ergreifen konnten, wur-den große Haufen der Wallbrüder ermordet, viele tapfreRitter starben hier durch der Griechen Treulosigkeit, unda-lle verloren ihr Eigenthum. Den meisten sank der Muthso sehr, daß sie zurückgckchrt seyn würden, wenn nichtdie Ermahnungen des Erzbischofs und der andern Geistli-chen sie wiederum aufgcrichtct hatten ^).

Diesen Unfall zog aber Raimund seinem Heer durchseine Hartnäckigkeit zu. Er ward am Hof des Kaisersmit der größten Pracht empfangen, aber zugleich wardihm auch das Verlangen des Kaisers eröffnet, gleich denandern Herren ihm den Eid der Treue zu leisten. DiesenAntrag wies der Graf mit stolzer Verachtung ab:erscy nicht gekommen, um für Ehre und Macht eines welt-lichen Herrn zu streiten; er erkenne keinen Herrn über sichals den Heiland, für den er sein Vaterland verlassen ha-be." Nur unter der Bedingung erbot er sich endlichzum Eid, daß der Kaiser selbst mit zur Dcfrcyung desheiligen Grabes ziehe. Der Kaiser entschuldigte sich mitder Lage seines Reichs, mit den Anfällen, die er vonUngarn und Comanen befürchte, und gab Befehl ;nFeindseligkeiten gegen Raimunds Heer, um dadurch denStarrsinn des Führers zu brechen 'H. Als Raimund,der bald von dem Unfall und der traurigen Lage seinesHeeres Nachricht erhielt, deshalb schwere Klage erhob,läugnete der Kaiser darum zu wissen, und warf dem Gra-fen vor, sein Heer habe vielleicht der Gewohnheit derWallbrüder gemäß, geraubt und geplündert, und das

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