Gründung des Königreichs Jerusalem, izi
ten, nach, welche selbst die heilige Person des Erzbischofs I-10-7.nicht achteten, den sie einst überfielen, von seinem Maul-thier warfen, schwer verwundeten, ausplündcrten, jaselbst ermordet hatten, wenn nicht Einer von ihnen, demder Erzbischof Geld geboten, ihn gegen die übrigen ver-theidigt hatte. Die Wallbrüder rächten sich für dieseBeleidigungen einige Male mit schrecklicher Wuth. Russa,eine Stadt nicht weit von Thcssalonich, ward erobert undgeplündert, bei) Rodcstol ein großer Haufe von Griechen,welche die Zerstörung von Russa rachen wollten, erschla-gen. Diesen Handlungen widersprachen die Nachrichten,welche die von Raimund nach Konstantinopel mit derkaiserlichen Gesandtschaft vorausgeschickten Gesandten ihmvon des Kaisers Güte und Freundlichkeit gegen die andernFürsten, nebst dem Wunsch Boemunds, Gottfrieds undder andern Herren, daß Raimund dem Willen des Kai-sers gemäß sein Heer verlasse, und nach Konstantinopelvorauskomme, zurückbrachten. Wenn gleich seine Beglei-ter argwohnten, die Gesandten seyen durch Geld vomKaiser bestochen, um ihren Herrn zu täuschensoglaubte doch Raimund ihren Worten.
Raimunds Heer glaubte seinen Verdacht begründet,und seinen Herrn schändlich verrathcn, als es, bald nach-her zu Konstantinopel angekommcn, plötzlich in der Nachtvon allen Seiten durch die Griechen angegriffen ward.
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*6) Dick meint auch der Ca»nvnicuS von Puy, Raimund vonAgileZ, der seinen Erzbischof be-gleitete, und dessen und der Gra-sen Raimunds Thaten beschriebenhat. Vey öüußari, 1'. 1. S.
740. „Venerum ibi (stossrro!)logati nosrii, e^uos ^raeinissrsix»»sch ImpLi-atorern, <zui accc^ita alleo ^ecuuiu vmnis pros^ars no-dis a^uci Impsracorern promi»sernm,"