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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
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128
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I2Z Geschichte der Kreuzzügc. Bttchl.Kap.IV.

8. ioy?.'dct hatte, ward Sou seinem Führer ihm angekündigt,daß alle diese Schatze ihm bestimmt seycn. Boemundnahm dieß herrliche Geschenk freudig an. Als aber dieSchatze in seine Wohnung gebracht wurden, da fuhr ihmdurch den Sinn, daß es eines freyen Herrn unwürdigsey, von dem Kaiser der Griechen Geschenke zu nehmen,und er hieß denen, welche sie brachten, sie ihrem Herrnzurückbringen. Doch nahm er sie an, als der Kaiserzum zwcytcn Male sie ihm anbot

Von Cypsela^), wo Boemund sich von seinem Heeregetrennt, hatte Tankrcd dasselbe nach Konstantinopcl, undvon dort, um den erniedrigenden Anträgen des Kaisersauszuweichcn, sogleich, ohne bcy ihm sich zu melden,nach der Küste von Kleinasien geführt, wo er bey Chal-cedou neben dem Heere Gottfrieds sich lagerte. Er selbsthatte, damit er nicht von den Griechen ungehalten würde,als einen Gemeinen vom Fußvolk sich verkleidet. Aberdafür ließ sich Kaiser Alexius von Boemund das Ver-sprechen geben, daß er seinen Neffen zur Leistung des Ei-tzes anhalten wolle

Bald nach Boemund kam der Graf Robert vonFlandern, welcher bey Dyrrachium mit seinem Heere ver-weilt war, nach Konsiantinopel. Sobald er der Kaiser-siadt sich näherte, erhielt er eine Gesandtschaft vom Kai-ser, welche ihn ersuchte, sein Heer zu verlassen, und anden kaiserlichen Hof zu kommen. Er folgte williger, alsseine Vorgänger; denn das Beyspiel ihrer Nachgiebigkeit

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