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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
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Gründung des Königreichs Jerusalem. 127

bald nach seiner Ankunft gehalten wurde, den verlangten 2-io-?Eid zu leisten ").

Je furchtbarer und verhaßter dem Kaiser der FürstBoemund war, desto mehr suchte er von jetzt an ihn zugewinnen. Cs ward eine prachtvolle Wohnung im Kos-rnidium ihm angewiesen, und seine Tafel mit den kost-barsten Speisen aus der kaiserlichen Küche besetzt. AlsBoemund die zubcrciteten Speisen, weil er sie für vergif-tet hielt, sogleich unter seine umherstehenden Freunde vcr-theilte, ließ ihm der Kaiser auch »»bereitete liefern. WeilBoemund armer war, und Alexius ihn deswegen fürhabsüchtiger hielt, als die übrigen Fürsten, so war gegenkeinen seine Frcygcbigkcit so groß als gegen ihn. Andem Tage, an welchem Boemund den Eid leistete, wardein Zimmer des kaiserlichen Palastes mit Gold und Sil-ber und vielen köstlichen Gewändern so gefüllt, daß ansdem Boden für keinen Fuß mehr Raum war, und dieThür desselben ganz geöffnet. Als nun Boemund nachder Eidesleistung vor dem Zimmer vorbeygcführt wurde,und die aufgehausten Schatze erblickte, brach er in dieWorte aus:Waren diese Schatze mein, so wäre ichschon längst vieler Länder Herr." Noch che er ausgerc-

theils. weil er mehr als die übri-gen Fürsten, denen er an Adeldes Geschlechts. Anzahl der Krie-ger und Reichthum glcichweitnachstand, des kaiserlichen Wohl-wollens bedurfte, thcils. weil erseine wahren Absichten verbergenwollte. S. Zoi.

Die lateinischen Schriftstel-ler berichten, Alexius habe ver-

sprochen. den Fürsten Boemundmit Antiochien und einem 15 Ta-'gerciscu langen, st Tagereisen brei-ten Gebiete zu belehnen. Ne-reus Tuelehoel. S. 781.6 uri>erc x.bli. S. 4Y0. Diesel!scheint Tuns L 0 in ,1. S. Zih.zu widersprechen: Z-eXa-r

voor n^oi/eziorov«r er^or vor i-xr--Xe» Hxoor."