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Gründung des Königreichs Jerusalem.
Herzog Gottfried bald des Kaisers zu Byzanz FrLygcbigkeit,Ä-bald seine Treulosigkeit erfuhr. Ihm war bald auch der Grafvon Flandern gefolgt, welcher aber den Winter in deranmu-thigen Gegend von Dyrraehium zubrachtc. So zogen Boe-mnnd und Robert, welche der Kaiser als die herrschsüchtig-sten unter den Fürsten kannte, die das Kreuz angenommen,welche bcyde ihre Begierde, über Konstantinopcl zu herr-schen, wirklich geäußert, unmittelbar nach einander.
Darum sandte Kaiser Alexius, sobald er VormundsAnkunft zu Dyrraehium erfahren, Truppen aus, welchedem italischen Heer immer sehr nahe seyn sollten, um das-selbe zu beobachten. Die Wallbrüdcr zogen indeß ruhigihren Weg, bis die Stadt Castoria ihnen Lebensmittel ver-sagte und sie zwang, mit Gewalt zu rauben, was ihnennicht freywillig und für Bezahlung geliefert ward. Nach-dem sie einmal zum Rauben gezwungen waren, raubtensie auch ohne Noch, und ein nahe gelegenes Schloß Pela-gonia ward eingenommen und ausgeplündcrt, unter demVorwand, daß lauter Ketzer darin wohnten. Die griechi-schen Truppen ließen dieß geschehen, und die Wallbrüderkamen ungestört an den Fluß Wardari?). Bald nachder Plünderung von Castoria und Pclagonia war eineGesandtschaft zu Vormund gekommen, mit Versicherun-gen der aufrichtigsten Freundschaft von Seiten des Kai-sers, mit der Einladung für den Fürsten, nach Konstanti-nopel zu kommen, und der Bitte, das Pilgerhecr von Gc-
Vnlgaricn wird von ihnen in ei- Wohnsitze der Vulgaren sich nichrnein sehr weiten Sinne genoni- erstrcM Huden,ine» ; denn Castorin «nd der Fluß
Wardari oder Arius, sind im che- Lurclarius, auch ksrstsl, dev
malige» Maccdonieu, wvhiu di« den lateinischen Schriftstellern.