Gründung des Königreichs Jerusalem, uz
ser möge zu ihm ins Lager kommen, wenn er ihn kennen 3. isys.zu lernen wünsche" Um diese Weigerung Gottfriedbüßen zu lassen, wählte der Kaiser die Unrechten Mittel.
Er ließ durch ausgestellte Posten die Verbindung Gott-frieds Mit den nachkommendcn Pilgcrhcercn stören, undverbot seinen Unterthanen, Lebensmittel in Gottfrieds La-ger zu bringen, damit der Herzog durch Hunger gezwun-gen werde, dem kaiserlichen Willen sich zu fügen. AberAlexius zwang dadurch den Herzog, ein Mittel zu ergrei-fen, wozu er nicht so gern, als Peter und Walther, sichentschloß. Erst als der Mangel höchst drückend ward,und auf Andringen seines Bruders Balduin, gab Gott-fried dem Heere die Erlaubniß zu plündern. Der Kaiserward dadurch gcnöthigt, sein Verbot aufzuhcben, und dieKreuzbrüder selbst ließen gern von den Feindseligkeiten ab,um am andern Tage das Weihnachtsfest würdig zu bege-hen *8).
In den ersten vier Tagen nach wiederhergcstelltemFrieden fiel nichts vor. Mittlerweile ward die Witterungsehr rauh, und der Regen war so heftig, daß die Zelteden Kreuzbrüdern kciuen Schutz mehr gaben. Dieß be-nutzte der Kaiser. Er schlug dem Herzog vor, sein Heerin die Vorstadt Per« zu verlegen. Dieser nahm denVorschlag gern an, und führte sein Heer in die schönenPaläste mit den stolzen Thürmen, welche weit am Ufer desMeeres hin sich erstreckten *->). Hier glaubte Alexius die
*?) Nach AnnaCvmncna unter welchen sic die Entzieh«»-suchte der Kaiser gleich anfangs der Zufuhr nicht erwähnt,de» Herzog zu bereden, nach der ") .widert. /Ve,. H. io.asiatischen Klistc hiliübcrzngchcn, per Malaria et turrirss lto-
«nd als er dieß Verweigerte, er« rnus, czuas ssistium triAiina init-foigten je»« Maßregel» gegen ihn, tisrium in Mors viaris
I. Band. H