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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
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112
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H2 Geschichte der Kreuzzüge. Buch!. Kap. III.

I. ioyö. dm Befehl, das Land zu plündern, und in acht Tagenwar die herrliche Gegend eine Wüste. Der Kaiser besorg-te noch schlimmere Folgen ließ sogleich die französischenPilger frcy, und sandte zwey von ihnen, Rudolf Peelvon Lon und Notgcr zu dem Herzog als Gesandte undZeugen dieser Nachricht, mit dem Gesuch, von dem Plün-dern abzulassen. Alsdann zog Gottfried weiter, kam zwei)Tage vor dem Weihnachtsfcste vor den Mauern von Kon-siantinopcl an und lagerte sich am Propontis von der Brückebcy dem Kosmidium bis zur Kirche des heil. PhocasDaselbst kamen ihm Hugo und mehrere seiner Begleiter, alsElarcbold, Drogo, Wilhelm der Zimmcrmann, welche,dem Tod an der Grunze von Ungarn entronnen, in Ita-lien sich zu ihm gesellt harren, entgegen.

Bald nach ihnen kamen auch Gesandte des Kaisersmit einer Einladung für den Herzog, in die Stadt zu kom-men, welche in den schmeichelhaftesten Ausdrücken abge-faßt war.Der Kaiser trage Verlangen, den Helden,dessen Tapferkeit und Cdclmuth so berühmt sey, persönlichkennen zu lernen. " Der Herzog machte sich schon bereit,der Einladung zu folgen, als einige zu Konstantinopelwohnende Franzosen welche heimlich ins Lager kamen,ihm die Nachricht brachten, daß der Kaiser mit ihm ebenso , als mit Hugo zu verfahren gedenke. So gewarnt gabder Herzog die Antwort: einem Fürsten, der schon ge-gen Hugo so treulos sich gezeigt, traue er nicht,- der Kai-

wnna (loinn. j,. 29^. nicht erst damals nach Konstanti-16 ) (^uieiam acivenao IHanco- nopcl gekommene Pilger >u ver-rum, vielleicht in Kriegsdienste» stellen, scheint aus der villa ast-kdcr als Handelsleute. w lbs rt. venarum isteancorum in Ungar»Musils. II, 9. Daß darunter I, 9. zn folgen«