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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
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Gründung des Königreichs Jerusalem, m

er nicht mit andern kleinen Haufen zusammen kommen möch- L i°.te, nicht auf dem gewöhnlichen Wege, sondern unter demVorwand des richtigem Weges, über Philippopolis dahinführen zu lassen. Hugo ward zu Konstantinopel auf eineausgezeichnete Art empfangen. Er ward vom Kaiser herr-lich bcwirthct und freygebig beschenkt, und die Freyheitihm versprochen, wenn er den Kaiser als seinen Herrn er-kennen, und ihm den Eid leisten wolle, alles für ihn zu er.obern, was er in Asien erobern werde, oder wenigstens vonihm als Lehn zu nehmen. So sehr es den stolzen Hugo,als Bruder eines Königs von Frankreich, kranken mochte,

Vasall des griechischen Kaisers zu werden, so war Wi-derstand hier doch unmöglich. Er leistete den Eid ^),erhielt aber dennoch seine Freyheit nicht.

Mittlerweile war Gottfried mit seinem Heere der Kai-fcrstadt nahe gekommen. Ohne alle Unfälle war er bis Phi-nopol gelangt, woselbst er acht Tage ruhte. Denn derKaiser hatte ihm Gesandte entgegen geschickt, welche denHerzog ersuchten, strenge Zucht in seinem Heer zu halten,und ihm versprochen hatten, daß er allenthalben hinreichen-de Lebensmittel finden solle. Von bcydcn Seiten war jeneBitte und dicß Versprechen pünktlich erfüllt. Zu Phinopolaber erfuhr Gottfried das Schicksal Hugos von Frankreich,und fertigte sogleich Abgeordnete nach Konstantinopcl, umdie Freylassung des edeln Pilgrims zu verlangen. Bey Se-livrea, wohin er fortrückte, kamen diese zu ihm zurück,ohne die Absicht ihrer Sendung erreicht zu haben. Er-grimmt über des Kaisers Treulosigkeit, gab der Herzog

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