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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
Seite
110
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no Geschichte der Kreuzzügc. Buch!. K a p. III.

§. ivyü. daß der Vasall von seinem Lehnsherrn eben sowohl Treue,als dieser von ihm, verlangte, und eben so wie dieser be-rechtigt war, wenn sie gebrochen würde, von aller Ver-bindlichkeit sich loszusagcn, und mit gewaffneter Hand sichRecht zu verschaffen.

-Alexius hatte seinem Neffen Johann, Befehlshabervon Dyrrachium, dem Landungsplatz der von Italien her-über kommenden Pilgerheere, befohlen, die abendländischenFürsten und ihre Heere freundlich aufzunehmen, aber derPersonen der Fürsten sich zu bemächtigen, und wenn dießihm gelungen, sogleich nachKonsiantinopel es zu berichten.Und damit kein abendländisches Heer an einem Ort unbe-merkt ans Land gehen könne, kreuzte der Admiral NikolausMaurokatelo mit einer Flotte! an der griechischen Küste.Bcyde bekamen in Absicht Hugos geschärftere Befehle, alser dem Kaiser seine Ankunft in einem stolzen Ton meldete,der den Kaiser beleidigte und in feinem Argwohn bestärkte.

Als Hugo ans Land stieg, fand er schon zwei) Abgeord-nete des Befehlshabers von Dyrrachium, durch welcheer ihm sein Bedauern wegen des ihn betroffenen Unglückszu erkennen gab, und ihn einlud, nach Dyrrachium zukommen, wo alles bereit sey, um ihn würdig zu empfan-gen. Als er ein Pferd verlangte, um würdiger zu erschei-nen, aber keines in Bereitschaft war, trat ihm selbst dereine Gesandte das Seinige ab. Der Befehlshaber kam ihmvor der Stadt entgegen, führte ihn in seinen Palast, woer ihn und die mit ihm waren prächtig bcwirthetc, aberauch sogleich in sichere Verwahrung nehmen ließ. Er gabdem Kaiser sogleich davon Nachricht, und erhielt den Be-fehl zurück, Hugon eiligst nach Konstantiuopcl, und damit