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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
Seite
107
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Gründung des Königreichs I er usalem. rs?

ans dem Abcndlande, welche durch die Lander des griechi-Ä. 1096.scheu Kaiserthums zogen, aufs freundlichste, um ihre Gunstzu gewinnen, und zogen viele durch reiche Geschenke an sich,so, daß sie oft mit den Griechen wider ihre Landsleutestritten 2).

Damals herrschten zu Konstantinopcl nicht mehr dieNachkommen des Theodosins, sondern wie schon viele an-dere durch Gewalt und List den Thron bestiegen hatten, unddavon verdrängt waren, so hatte Alexius aus dem Ge-schlecht der Komnenen, welches aus Italien nach Griechen-land gekommen, und große Besitzungen am schwarzen Meereerworben hatte den Kaiser NiccphorusBotoniates, mit Hülfeder nordischen Miethtrnppen des Throns beraubt, undsich desselben bemächtigt 0). Alexius selbst hatte die Talen-te eines großen Fcldherrn, war Kenner der Taktik, undsein Geist war durch Wissenschaften gebildet, doch war ernicht im Stande, den Türken, welche gegen Morgen, undden Normannen in Italien, welche gegen Abend das zer-rüttete Reich bedrängten, mit dcu Waffen zu widerstehen.

Darum kämpfte er wider diese Feinde mehr mit Geld, mitreizenden Worten und trügerischen Versprechungen alsmit den Waffen, und suchte wider die Türken Hülfe bei)dem Papst zu Rom und den lateinischen Fürsten, welchen

2) Diest Streiten für Sold ge-gen seine LandSIeuke, in welche»,die Denkungsart der Vasallennichts Auffallendes, nichts Un-würdiges finde» konnte, brachtedie Germanische» Volker, beson-ders die in Italien, in den Nnfder niedrigsten Bestechlichkeit bei-de» Griechen. S. -r » » a 6 o «n-

» en » S« i6z f. und an vielenStellen.

.» na 6 omn. S. Üst.

°) Vcrgl. nur das BetragendcS Kaisers in dem Kriege widerNociiiund, wie cs vo» seiner Toch-ter selbst dargestellt wird. S. 153folg.